„No-Action“ für die Westcastoren

Archiv 30.07.16

Angeblich sollten für die 152 Westcastoren aus dem kommerziellen Versuchsreaktor Jülich drei Optionen geprüft werden: 1) Castor-Exporte in die USA 2) Castor-Transporte nach Ahaus 3) Neubau eines Zwischenlages in Jülich.

Nun wird immer deutlicher, dass die USA-Option vorerst nicht realisierbar ist. Nachdem bereits die Einlagerungsgenehmigung für Ahaus erteilt wurde, hat nun auch ein bedeutendes US-Gremium die Annahme des hochradioaktiven Atommülls abgelehnt. Das „Citizien Advisory Board“ (CAB) gilt als relativ einflussreich und hat den Export des deutschen Atommülls wegen hoher Risiken und nicht-vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten am Atomstandort Savannah River Site abgelehnt. Eine Verlagerung des Atommüllproblems von Jülich in die USA sei nicht sinnvoll. „„No-Action“ für die Westcastoren“ weiterlesen

Westcastoren – Einlagerungsgenehmigung für Ahaus erteilt

Archiv 25.07.16

Am vergangenen Donnerstag erteilte das Bundesamt für Strahlenschutz die Einlagerungsgenehmigung für die 152 Westcastoren, die zur Zeit in Jülich ohne Genehmigung im dortigen Zwischenlager stehen. Jetzt müssen das Forschungszentrum Jülich und die GNS (Betreiberin des Ahauser Atommülllagers) nur noch die Transportgenehmigung beantragen und dann wird der Castor-Wahnsinn auf den NRW-Autobahnen starten. Bundes- und Landesregierung machen offenbar keine Anstalten, die sinnlosen Castortransporte zu verhindern und sich endlich um ein neues, sicheres Zwischenlager in Jülich zu kümmern. „Westcastoren – Einlagerungsgenehmigung für Ahaus erteilt“ weiterlesen

Einwendungen gegen Atommüllexport in die USA

Archiv 26.02.16: Bis zum 01.03.2016 wurden zahlreiche Einwendungen gegen die geplanten Castorexporte von Jülich in die USA gesammelt und über den BUND NRW an das in den USA zuständige Department of Energy geschickt.

Die Sammeleinwendung mit den zahlreichen Argumenten gegen die sinnlosen Castor-Exporte findet ihr beim BUND NRW.