Zitate aus der Ahauser Ratssitzung zur Einlagerungsgenehmigung

Archiv 08.08.16

In der Münsterland-Zeitung Ahaus waren am 6.8.2016 folgende Zitate zur Einlagerungsgenehmigung für die 152 Westcastoren zu lesen:

Carola Voß, Bürgermeisterin: „Ich tue mich sehr schwer damit, zu sehen, dass alle drei Optionen gleichberechtigt verfolgt werden. Ahaus wirkt wie die leichteste Option.“

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50 Menschen demonstrieren vor Rathaus – Ahauser Stadtrat kritisiert Einlagerungsgenehmigung für Westcastoren

Archiv 05.08.16

Der Ahauser Stadtrat teilte in der gestrigen Sondersitzung die Kritik der Anti-Atomkraft-Initiativen, dass die Ahaus-Option gegenüber dem Verbleib in Jülich oder dem USA-Export bevorzugt wird. Die eingeladenen Experten vom neu zuständigen Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit, BfE, (bis vor kurzem zuständig: Bundesamt für Strahlenschutz), Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) und Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) Ahaus konnten diese Zweifel nicht ausräumen, sondern verstärkten diese: „50 Menschen demonstrieren vor Rathaus – Ahauser Stadtrat kritisiert Einlagerungsgenehmigung für Westcastoren“ weiterlesen

Westcastoren kommen? Wir auch! Mahnwache vor Ratssitzung

Archiv 30.07.16

Am Donnerstag, 4.8.2016, beschäftigt sich der Ahauser Stadtrat in einer (öffentlichen) Sondersitzung ab 19 Uhr mit der Einlagerungsgenehmigung für die 152 Westcastoren in die Ahauser Atommüllscheune. Inzwischen ist laut Medienberichten offenbar auch die sonst so Castorfreundliche CDU im Ahauser Stadtrat skeptisch… „Westcastoren kommen? Wir auch! Mahnwache vor Ratssitzung“ weiterlesen

„No-Action“ für die Westcastoren

Archiv 30.07.16

Angeblich sollten für die 152 Westcastoren aus dem kommerziellen Versuchsreaktor Jülich drei Optionen geprüft werden: 1) Castor-Exporte in die USA 2) Castor-Transporte nach Ahaus 3) Neubau eines Zwischenlages in Jülich.

Nun wird immer deutlicher, dass die USA-Option vorerst nicht realisierbar ist. Nachdem bereits die Einlagerungsgenehmigung für Ahaus erteilt wurde, hat nun auch ein bedeutendes US-Gremium die Annahme des hochradioaktiven Atommülls abgelehnt. Das „Citizien Advisory Board“ (CAB) gilt als relativ einflussreich und hat den Export des deutschen Atommülls wegen hoher Risiken und nicht-vorhandenen Entsorgungsmöglichkeiten am Atomstandort Savannah River Site abgelehnt. Eine Verlagerung des Atommüllproblems von Jülich in die USA sei nicht sinnvoll. „„No-Action“ für die Westcastoren“ weiterlesen