{"id":658,"date":"2017-03-08T23:27:37","date_gmt":"2017-03-08T23:27:37","guid":{"rendered":"https:\/\/sofa-ms.de\/?page_id=658"},"modified":"2021-03-04T23:05:11","modified_gmt":"2021-03-04T23:05:11","slug":"urananreicherungsanlage-gronau","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sofa-ms.de\/?page_id=658","title":{"rendered":"Urananreicherungsanlage Gronau"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/sofa-ms.de\/?cat=7\">alle News-Artikel zu Gronau<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/sofa-ms.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Urenco-Kurzstudie-Sofa-Muenster-Maerz-2021.pdf\">Urenco-Kurzstudie Sofa M\u00fcnster M\u00e4rz 2021<\/a><br \/>\n<a href=\"#Geschichte\">Geschichte der Urananreicherungsanlage Gronau<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-666 alignright\" src=\"https:\/\/sofa-ms.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/UAA-Blockade-300x181.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"181\" srcset=\"https:\/\/sofa-ms.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/UAA-Blockade-300x181.jpg 300w, https:\/\/sofa-ms.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/UAA-Blockade.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"#urananreicherung\">Urananreicherung \u2013 zivil und milit\u00e4risch:<\/a><br \/>\n<a href=\"#uranm\u00fcll\">Uranm\u00fcll<\/a><br \/>\n<a href=\"#urenco\">Der Betreiber Urenco<\/a><br \/>\n<a href=\"#urantransporte\">Urantransporte<\/a><br \/>\n<a href=\"#protest\">Protest und Widerstand<\/a><br \/>\n<a href=\"#aktuell\">Aktuell und Ausblick<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b id=\"Geschichte\">Geschichte:<\/b><\/p>\n<p>Die Standortentscheidung f\u00fcr den Bau der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau fiel Ende der 1970er. In Betrieb ging die UAA 1985 mit einer sehr kleinen Kapazit\u00e4t \u2013 und weitgehend im Windschatten von damals sehr viel gr\u00f6\u00dferen Atomprojekten wie Wackersdorf, Brokdorf und Gorleben. Durch mehrere Ausbaugenehmigungen hat die UAA Gronau inzwischen jedoch eine Kapazit\u00e4t von 4100 Tonnen Urantrennarbeit pro Jahr \u2013 damit kann aus Gronau rund jedes 10. AKW weltweit mit angereichertem Uran zur Brennelementefertigung versorgt werden!<\/p>\n<p>Die letzte Ausbaugenehmigung f\u00fcr die Betreiberfirma Urenco gab es 2005 unter der damaligen rot-gr\u00fcnen Landesregierung. Genehmigt ist danach eine Kapazit\u00e4t von 4500 Tonnen Urantrennarbeit pro Jahr, zudem wurde der Bau einer Uranm\u00fcll-Lagerhalle f\u00fcr 60 000 Tonnen Uranoxid genehmigt. Daneben gibt es ein Freilager \u2013 tats\u00e4chlich unter freiem Himmel \u2013 f\u00fcr bis zu 50 000 Tonnen Uranhexafluorid.<\/p>\n<p>Die Urananreicherung in vom Atomausstieg in Deutschland bislang ausgenommen \u2013 und darf deshalb bislang zeitlich unbefristet weiterlaufen!<\/p>\n<p><b id=\"urananreicherung\">Urananreicherung \u2013 zivil und milit\u00e4risch:<\/b><\/p>\n<p>Die Urananreicherung hat sowohl eine zivile wie milit\u00e4rische Dimension. Zivil wird hier Natururan in Form von gasf\u00f6rmigem Uranhexafluorid (UF6) soweit angereichert, dass daraus Brennelemente f\u00fcr den AKW-Betrieb hergestellt werden k\u00f6nnen. Denn nur ein geringer Teil des nat\u00fcrlichen Urans ist f\u00fcr den Einsatz in AKW geeignet: Bei der Anreicherung wird der Anteil des spaltbaren Uran-235 von ca. 0,7% auf ca. 3-5% erh\u00f6ht. Ein kleiner Teil des angereicherten Urans wird im benachbarten Lingen (Emsland) in einer Brennelementefabrik von Areva zu Brennelementen verarbeitet. Der wesentlich gr\u00f6\u00dfere Teil wird aus Gronau direkt exportiert, u. a. nach Gro\u00dfbritannien und Frankreich, in die USA sowie nach Schweden, S\u00fcdkorea, China und Brasilien. Bis 2011 war auch der Fukushima-Betreiber Tepco ein wichtiger Kunde. Seit 2016 ist auch die Ukraine als neuer Kunde hinzugekommen.<\/p>\n<p>Uranhexafluorid (UF6) ist ein chemisch \u00e4u\u00dferst aggressiver Stoff, der schon bei Ber\u00fchrung mit Luftfeuchtigkeit t\u00f6dliche Flusss\u00e4ure bildet. Deshalb sind Transport und Verarbeitung schon aus chemisch-toxischer Sicht besonders gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Unter milit\u00e4rischen Gesichtspunkten ist die f\u00fcr die Urananreicherung verwendete Zentrifugentechnologie &#8222;der einfachste Weg zur Atombombe&#8220;, so der Chef der Entsorgungskommission der Bundesregierung, Michael Sailer. Dazu muss lediglich der Anteil des spaltbaren Uran-235 noch weiter erh\u00f6ht werden, also st\u00e4rker angereichert werden. Ein Diebstahl bei Urenco in Almelo durch den pakistanischen Atomwissenschafter Dr. Khan f\u00fchrte in den 1970ern dazu, dass zun\u00e4chst Pakistan und sp\u00e4ter auch Iran und Nordkorea in den Besitz der Zentrifugentechnologie gerieten. Khan wurde so zum &#8222;Vater der pakistanischen Atombombe&#8220;.<\/p>\n<p><b id=\"uranm\u00fcll\">Uranm\u00fcll:<\/b><\/p>\n<p>Bei der Urananreicherung f\u00e4llt in gro\u00dfem Ma\u00dfstab abgereichertes UF6 als Atomm\u00fcll an, allein in Gronau jedes Jahr mehrere Tausend Tonnen. Um eine sichere Entsorgung zu umgehen, wurde das abgereicherte UF6 von Urenco und der Bundesregierung bislang als &#8222;Wertstoff&#8220; eingestuft, weil theoretisch eine Wiederverwendung durch erneute Anreicherung m\u00f6glich ist \u2013 diese passiert faktisch aber nicht. Deswegen gehen Anti-Atom-Initiativen seit Jahren davon aus, dass es sich um Atomm\u00fcll handelt und auch so behandelt werden muss. In anderen L\u00e4ndern wird das abgereicherte Uran genutzt, um daraus Panzer- und Bunkerbrechende Munition herzustellen. Dadurch kommt es in Kriegsgebieten zu einer radioaktiven Kontamination.<\/p>\n<p>Zwischen 1995 und 2009 wurde das gesamte abgereicherte Uran aus Gronau (und der Nachbaranlage Almelo in den Niederlanden) nach Russland zur zeitlich unbegrenzten Lagerung exportiert. Allein aus Gronau handelte es sich nach Angaben der Bundesregierung um rund 27 000 Tonnen.<\/p>\n<p>Durch jahrelange gemeinsame Proteste von russischen, niederl\u00e4ndischen und deutschen Anti-Atom-Initiativen konnte dieser Atomm\u00fcll-Export letztlich erfolgreich gestoppt werden.<\/p>\n<p>Seither soll das abgereicherte Uran aus Gronau in Gronau selbst als chemisch weniger aggressives Uranoxid (U308) \u2013 zeitlich unbefristet \u2013 in einer neuen eigens daf\u00fcr errichteten Lagerhalle dauergelagert werden. Dazu wurde das abgereicherte Uran bislang in Pierrelatte in S\u00fcdfrankreich in Uranoxid umgewandelt, ab 2017\/18 soll diese Umwandlung in einer neuen &#8222;Dekonversions&#8220;-Anlage von Urenco im britischen Capenhurst stattfinden. Bis dahin lagern wachsende Mengen Uranhexafluorid unter freiem Himmel in Gronau.<\/p>\n<p>Die neue Uranoxid-Lagerhalle soll nach bisherigem Stand bis Mitte 2017 in Betrieb gehen. Sie ist z. B. nicht gegen Flugzeugabst\u00fcrze gesichert und die Lagerung soll zeitlich unbefristet erfolgen. Anti-Atom-Initiativen bef\u00fcrchten deshalb die Entstehung eines oberirdischen Endlagers in Gronau.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Bundesregierung reicht die Lagerkapazit\u00e4t der Uranoxid-Halle zudem &#8222;nur&#8220; f\u00fcr zehn Betriebsjahre der UAA, sodass bei Weiterbetrieb der UAA schon bald der Bau einer zweiten Lagerhalle beantragt werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p><b id=\"urenco\">Der Urenco-Konzern:<\/b><\/p>\n<p>Der multinationale Urenco-Konzern wurde 1971 mit dem Vertrag von Almelo gegr\u00fcndet. Er geh\u00f6rt zu jeweils einem Drittel dem britischen und niederl\u00e4ndischen Staat, das deutsche Drittel teilen sich EON und RWE zu gleichen Teilen. Die Bundesregierung besitzt nach dem Vertrag von Almelo weitgehende Mitsprache- und Kontrollrechte bei Urenco, schon allein aufgrund der milit\u00e4rischen Brisanz der Technolgie.<\/p>\n<p>Urenco betreibt insgesamt vier Urananreicherungsanlagen: in Gronau, in Almelo (Niederlande), Capenhurst (Gro\u00dfbritannien) und Eunice (New Mexico\/USA). Zusammen beliefert Urenco nach eigenen Angaben ein Drittel des Weltmarktes. Insgesamt verf\u00fcgt Urenco nach eigenen Angaben \u00fcber rund 50 Kunden in 19 L\u00e4ndern. Dazu z\u00e4hlen derzeit u. a. der Betreiber der belgischen Schrottreaktoren sowie seit 2016 auch die Ukraine. Bis 2011 wurde auch der japanische Fukushima-Betreiber Tepco beliefert.<\/p>\n<p>Seit 2005 betreibt Urenco gemeinsam mit Areva das Joint-Venture ETC \u2013 die Enrichment Technology Company erforscht und baut die milit\u00e4risch brisanten Zentrifugen f\u00fcr die Urananreicherung und ist auch f\u00fcr den (Aus-)Bau der Urananreicherungsanlagen zust\u00e4ndig. Die Zentrale der ETC befindet sich unmittelbar neben dem Forschungszentrum J\u00fclich.<\/p>\n<p>2011 bekundeten EON und RWE den Wunsch, ihre Urenco-Anteile zu verkaufen. Auch die britische Regierung m\u00f6chte ihren Anteil privatisieren. Die niederl\u00e4ndische Regierung war eher schwankend in ihren Absichten. F\u00fcr den Verkauf war sowohl ein Privatverkauf wie auch ein B\u00f6rsengang im Gespr\u00e4ch. Anti-Atom-Initiativen kritisierten die Verkaufspl\u00e4ne vehement, weil sie zu einer Weiterverbreitung der milit\u00e4risch brisanten Urananreicherungstechnologie f\u00fchren w\u00fcrden. Bislang ist aufgrund dieser politisch enorm bedeutsamen Problematik aus dem Verkauf nichts geworden, der B\u00f6rsengang wurde 2016 abgesagt.<\/p>\n<p>2016 machte der Urenco-Konzern auch erstmals seit mehr als zehn Jahren einen Halbjahresverlust aus.<\/p>\n<p><b id=\"urantransporte\">Urantransporte:<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr den Betrieb der Urananreicherungsanlage Gronau sind im Schnitt alle zwei Tage ein LKW-Transport mit UF6 sowie alle zwei Wochen ein Uranzug notwendig. Diese Urantransporte fahren im Allgemeinen v\u00f6llig ungesichert und geheim. Die LKWs rollen im Allgemeinen im normalen Autobahnverkehr, die Uranz\u00fcge fahren im normalen Bahnverkehr, tags\u00fcber wie nachts. UF6 ist chemisch jedoch \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrlich, weil schon die Ber\u00fchrung mit Luftfeuchtigkeit zur Bildung von t\u00f6dlicher Flusss\u00e4ure f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Die rot-gr\u00fcne NRW-Landesregierung weigerte sich nach 2010 beharrlich, einen Stopp der Urantransporte zu verf\u00fcgen oder auch nur eine Begrenzung oder bessere Sicherung herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n<p><b id=\"protest\">Protest und Widerstand:<\/b><\/p>\n<p>Schon von Anfang gab es immer wieder Proteste gegen die UAA, juristisch wie auf der Stra\u00dfe. R\u00fcckgrat der Proteste ist der seit 1986 jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr stattfindende Sonntagsspaziergang an der UAA. Allerdings gestaltete sich effektiver politischer Widerstand schwierig, weil die diversen rot-gr\u00fcnen Landesregierungen in NRW dem Betreiber Urenco f\u00fcr alle Bauvorhaben immer wieder gr\u00fcnes Licht gaben.<\/p>\n<p>Nach dem erfolgreichen Protest gegen die Castor-Transporte nach Ahaus in 1998 gab es jedoch verst\u00e4rkt auch Proteste gegen die Urantransporte von\/nach Gronau. Diese f\u00fchrten in 2006 zum Beginn einer gemeinsamen russisch-niederl\u00e4ndisch-deutschen Kampagne zum Stopp der Uranm\u00fcllexporte von Gronau nach Russland, die \u00fcber die H\u00e4fen von Rotterdam und St. Petersburg abgewickelt wurden. Besonders spektakul\u00e4r war eine Abseilaktion bei Metelen im M\u00fcnsterland vor einem Uranm\u00fcllzug nach Russland im Januar 2008.<\/p>\n<p>Damit verbunden geriet auch die Beteiligung und Verantwortung der deutschen Urenco-Miteigent\u00fcmer EON und RWE wesentlich st\u00e4rker in den Fokus. Anti-Atom-Initiativen sind seither regelm\u00e4\u00dfig auf den Jahreshauptversammlungen der beiden Atomkonzerne zu Urenco aktiv.<\/p>\n<p>In 2009 wurden die Uranm\u00fcllexporte nach Russland endlich eingestellt.<\/p>\n<p>In 2011 fand die bislang gr\u00f6\u00dfte Anti-Atom-Demo in Gronau mit 15 000 Menschen statt. Seither gab es mehrere gr\u00f6\u00dfere Demos, regelm\u00e4\u00dfig Osterm\u00e4rsche und Mahnwachen, aber auch diverse Blockaden der UAA sowie Sommercamps und Aktionen gegen Urantransporte.<\/p>\n<p><b id=\"aktuell\">Aktuell und Ausblick:<\/b><\/p>\n<p>Da die Urananreicherung bislang vom Atomausstieg komplett ausgenommen worden ist, gibt es bislang kein Stilllegungsdatum f\u00fcr die UAA Gronau.<\/p>\n<p>Die 2010 und 2012 gew\u00e4hlte rot-gr\u00fcne NRW-Landesregierung schrieb zwar in ihren Koalitionsvertr\u00e4gen eine &#8222;rechtssichere Stilllegung&#8220; der Urananreicherung in Gronau fest, leitete bis 2016 jedoch keine konkrete Ma\u00dfnahme dazu ein. Die Bundesregierung weigerte sich bis 2016 sogar, \u00fcber eine Stilllegung auch nur zu reden.<\/p>\n<p>2016 gab es im Sommer jedoch auf Initiative des NRW-Umweltministers Remmel (Gr\u00fcne) einen einstimmigen Beschluss der Landesumweltminister zur Beendigung von Urananreicherung und Brennelementefertigung in Deutschland. Daraufhin signalisierte Bundesumweltministerin Hendricks (SPD) erstmals Gespr\u00e4chsbereitschaft, um \u00fcber die Stilllegung der UAA zu verhandeln. Die Gespr\u00e4che zwischen Bund und NRW begannen im Herbst 2016 \u2013 konkrete Ergebnisse liegen bislang noch nicht vor.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr m\u00f6chte Urenco noch im ersten Halbjahr 2017 die neue Uranoxid-Lagerhalle in Gronau in Dauerbetrieb nehmen. Urspr\u00fcnglich war die Inbetriebnahme schon 2014 geplant, jedoch aus undurchsichtigen Gr\u00fcnden seitens der Urenco mehrfach verschoben worden. Erste Uran-Einlagerungen seien laut Urenco jedoch erst 2019 geplant. Weil die Einlagerung des Uranoxids jedoch laut Genehmgigung von 2005 zeitlich unbefristet erfolgen soll, bef\u00fcrchten die Anti-Atom-Initiativen die Entstehung eines oberirdischen Endlagers in Gronau.<\/p>\n<p>Zudem ist bei Weiterbetrieb der UAA innerhalb der n\u00e4chsten Jahre mit dem Bau einer zweiten Uranoxid-Lagerhalle in Gronau zu rechnen, weil die jetzige Lagerhalle nach Angaben der Bundesregierung &#8222;nur&#8220; zur Lagerung des Uranm\u00fclls aus zehn Betriebsjahren reicht.<\/p>\n<p>Stand: Februar 2017<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>alle News-Artikel zu Gronau Urenco-Kurzstudie Sofa M\u00fcnster M\u00e4rz 2021 Geschichte der Urananreicherungsanlage Gronau Urananreicherung \u2013 zivil und milit\u00e4risch: Uranm\u00fcll Der Betreiber Urenco Urantransporte Protest und Widerstand Aktuell und Ausblick &nbsp; Geschichte: Die Standortentscheidung f\u00fcr den Bau der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau fiel Ende der 1970er. 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