{"id":2670,"date":"2023-03-04T12:48:38","date_gmt":"2023-03-04T12:48:38","guid":{"rendered":"https:\/\/sofa-ms.de\/?p=2670"},"modified":"2023-04-21T21:28:38","modified_gmt":"2023-04-21T21:28:38","slug":"15-april-die-zukunft-der-atomkraft-teil-2-atommuell-for-ever","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sofa-ms.de\/?p=2670","title":{"rendered":"Atomm\u00fcll for ever &#8211; eine Bestandsaufnahme f\u00fcr NRW und Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ausgangslage:<\/strong><\/p>\n<p>Atomm\u00fcll verschwindet nicht einfach nach Abschaltung der letzten gro\u00dfen AKWs, sondern strahlt zum Teil Zehntausende von Jahren. Halbwertszeiten halten sich nicht an politische oder gesellschaftliche W\u00fcnsche. Die sichere und schadlose Atomm\u00fcllentsorgung ist angesichts dessen weltweit weiterhin ungel\u00f6st. In Deutschland lagert Atomm\u00fcll an zahlreichen Standorten, neue sollen in K\u00fcrze dazukommen \u2013 ohne dass dies die Atomm\u00fcllentsorgung in zentralen Punkten verbessern wird. Au\u00dferdem: An mehreren Atomstandorten, vor allem in Gronau (Urananreicherung), wird weiter massenhaft Atomm\u00fcll produziert, weil die Politik den Atomausstieg nicht real vollendet.<\/p>\n<p>Klar ist, dass zentrale Atomm\u00fcllprojekte gescheitert sind: Die Suche nach einem Endlager f\u00fcr hochradioaktiven Atomm\u00fcll wurde um mehrere Jahrzehnte vertagt, das zentrale Endlager f\u00fcr mittel- und schwachradioaktiven Atomm\u00fcll ist wegen erheblicher Sicherheitsm\u00e4ngel heftig umstritten und f\u00fcr den abgereicherten Uranm\u00fcll aus der Urananreicherung in Gronau wurde noch gar nicht nach geeigneten Entsorgungsm\u00f6glichkeiten gesucht, weil der Uranm\u00fcll bis 2020 einfach nach Russland exportiert wurde \u2026<\/p>\n<p>Zudem: Der verantwortungsvolle Umgang mit Atomm\u00fcll erfordert eine Weitergabe von Wissen \u00fcber viele Generationen hinweg. Doch schon jetzt ist eine \u00dcberalterung der Expert:innen festzustellen \u2013 in den Beh\u00f6rden wie in der Anti-Atom-Bewegung. Wenn in 20 bis 30 Jahren die Entscheidung \u00fcber das neue Endlager f\u00fcr hochradioaktiven Atomm\u00fcll fallen soll, kann es sein, dass sich die Mehrzahl der Betroffenen an den vorgesehenen Standorten die grundlegenden Fragen und Probleme der Atomm\u00fclllagerung ganz von vorne wieder neu aneignen muss.<\/p>\n<p>Das ist auch eine Folge der bisherigen Strategie, Atomm\u00fcll entweder einfach irgendwo wegzukippen (Beispiel Asse in Niedersachsen), die Sicherheitsstandards drastisch zu senken oder nicht dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik anzupassen (Beispiele Morsleben und Schacht Konrad) oder aber Hallen diverser Standhaftigkeit irgendwo auf die gr\u00fcne Wiese zu setzen (Beispiele Ahaus und Gorleben) oder den Atomm\u00fcll erstmal an den AKW-Standorten zu behalten (&#8222;standortnahe&#8220; Lagerung).<\/p>\n<p>All das hat die Probleme nur vertagt und b\u00fcrdet die Verantwortung f\u00fcr die L\u00f6sung der Atomm\u00fcllfrage zuk\u00fcnftigen Generationen auf \u2013 ein schlimmes Erbe nicht nur der deutschen Atompolitik.<\/p>\n<p>Und wem geh\u00f6rt der Atomm\u00fcll in Deutschland eigentlich? Fr\u00fcher lag die Atomm\u00fcllentsorgung in der Hand der Atomkonzerne und z. T. des Staates. Vor einigen Jahren durften sich die Atomkonzerne \u2013 also RWE, EON, ENBW und Vattenfall \u2013 von dieser Verantwortung freikaufen. Seither ist der Staat \u2013 also wir alle \u2013 alleine f\u00fcr die Ewigkeitskosten der Atomenergie zust\u00e4ndig. Ergo: Die Gewinne der Atomenergienutzung verblieben bei den Konzernen, die Atomm\u00fcllentsorgung m\u00fcssen zuk\u00fcnftige Generationen aus den Steuern bezahlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier ein kleiner \u00dcberblick \u00fcber die aktuellen Atomm\u00fcll-Auseinandersetzungen in NRW und Niedersachsen:<\/p>\n<p><strong>1. Ahaus<\/strong><\/p>\n<p>Ahaus wurde als zentrales Brennelemente-Zwischenlager 1992 in Betrieb genommen und damit auf der gr\u00fcnen Wiese als neuer Atomm\u00fcllstandort etabliert. Die Leichtbauhalle der ersten Generation \u2013 baugleich zu Gorleben \u2013 h\u00e4lt im Ernstfall keinem Flugzeugabsturz stand und w\u00e4re nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik nicht mehr genehmigungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Dennoch stehen dort \u00fcber 300 Castoren mit hochradioaktivem Atomm\u00fcll aus Hamm (ehem. Thorium-Hochtemperatur-Reaktor), Neckarwestheim, Gundremmingen und Dresden-Rossendorf (ehem. DDR-Forschungszentrum). Seit Jahren sind f\u00fcr Ahaus weitere Castor-Transporte angek\u00fcndigt, vor allem aus J\u00fclich und M\u00fcnchen-Garching. Zudem lagert in Ahaus mittel- und schwachradioaktiver Atomm\u00fcll.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war die Lagerung in Ahaus auf 2036 begrenzt, doch mittlerweile steht bereits 2057 als m\u00f6gliches Enddatum fest. Realistisch ist jedoch eine Lagerung bis mindestens weit in die zweite H\u00e4lfte des Jahrhunderts angesichts der fehlenden sicheren Entsorgungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Ein gravierendes Problem hierbei ist \u2013 wie auch an allen sog. &#8222;Zwischen&#8220;-Lager-Standorten: Die Atomm\u00fcllbeh\u00e4lter wurden niemals f\u00fcr diese Dauerlagerung konzipiert, sodass v\u00f6llig unklar ist, ob Castoren und andere Atomm\u00fcllbeh\u00e4lter nicht irgendwann ausgestauscht werden m\u00fcssen, was neue Atomm\u00fcll-Logistikzentren erforderlich machen w\u00fcrde; ein weiterer Atomm\u00fcll-Alptraum mit Ansage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Gronau<\/strong><\/p>\n<p>In Gronau lagern Zehntausende Tonnen abgereichertes Uranhexafluorid als Atomm\u00fcll auf dem Freigel\u00e4nde der Urananreicherungsanlage von Urenco \u2013 ohne jede Abdeckung. F\u00fcr den Uranm\u00fcll gibt es in Deutschland (nat\u00fcrlich) keine sichere Entsorgung, weil man den Uranm\u00fcll bis 2020 ganz bequem nach Russland exportiert hat. Das Problem w\u00e4chst durch den ungebremsten Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage Jahr f\u00fcr Jahr um mehrere Tausend Tonnen an \u2013 L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge vom Betreiber Urenco und von den Beh\u00f6rden: bislang Fehlanzeige!<\/p>\n<p>Ein Grund daf\u00fcr: Im Gegensatz zu anderen Atomkonzernen darf Urenco allein bestimmen, was Atomm\u00fcll ist und was nicht. So wurde eine Lagerhalle f\u00fcr Uranoxid zwar 2014 fertiggestellt, aber seither nicht in Betrieb genommen. Uranoxid w\u00e4re besser geeignet f\u00fcr eine langfristige Lagerung. Aber: Die Konversion von Uranhexafluorid in Uranoxid ist teuer, findet nur in Frankreich und GB statt und macht aus dem angeblichen &#8222;Wertstoff&#8220; definitiv Atomm\u00fcll. Das wollen die Urenco-Eigent\u00fcmer \u2013 u. a. RWE und EON \u2013 unbedingt verhindern, aber auch die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung wollen kein neues zus\u00e4tzliches Atomm\u00fcllproblem.<\/p>\n<p>Fazit: Die Zukunft des Gronauer Uranm\u00fclls aus der Urananreicherung ist ein bislang v\u00f6llig unbeachtetes und ein nicht mal im Ansatz gel\u00f6stes Atomm\u00fcllproblem in Deutschland.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. J\u00fclich<\/strong><\/p>\n<p>Der sog. AVR-Reaktor im Forschungszentrum J\u00fclich (fr\u00fcher: Kernforschungsanlage J\u00fclich) hat ca. 300 000 hochradioaktive Brennelementkugel als Atomm\u00fcll hinterlassen, verpackt in 152 Castor-Beh\u00e4lter.<\/p>\n<p>2009 wurde bekannt, dass das Forschungszentrum, das zu 90 % dem Bund und zu 10% NRW geh\u00f6rt, die Castoren ins Zwischenlager Ahaus bringen m\u00f6chte. Doch die Pl\u00e4ne scheiterten am Widerstand in Ahaus und in J\u00fclich selbst. Das J\u00fclicher Zwischenlager ist schon seit 2013 ohne Genehmigung, weil zu kurzsichtig geplant \u2013 Exportpl\u00e4ne in die USA scheiterten 2022 ebenfalls. Derzeit gibt es nur noch zwei Optionen: Neubau eines Zwischenlagers in J\u00fclich oder Abtransport \u00fcber die Autobahnen im Ruhrgebiet nach Ahaus. Die Anti-Atom-Inis in J\u00fclich fordern den Neubau vor Ort, Bund und Land NRW streiten sich seit mehr als zehn Jahren ohne Ergebnis.<\/p>\n<p>J\u00fclich zeigt, dass es f\u00fcr einmal entstandenen Atomm\u00fcll keine guten L\u00f6sungen mehr gibt \u2013 J\u00fclich ist ein Mahnmal, neuen Atomm\u00fcll um jeden Preis zu vermeiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4. W\u00fcrgassen<\/strong><\/p>\n<p>Wider alle Vernunft soll in NRW an der Weser mit dem sog. Atomm\u00fcll-Logistikzentrum W\u00fcrgassen sogar noch eine weitere Atomanlage in Betrieb genommen werden, obwohl der Standort erkennbar nur nach politischen Kriterien ausgesucht wurde (dort stand schon ein AKW, die Fl\u00e4che ist also &#8222;vorhanden&#8220;). Obwohl weit abgelegen und ohne gute Verkehrsanbindungen \u00fcber Stra\u00dfe und Schiene soll W\u00fcrgassen als Eingangslager f\u00fcr den Schacht Konrad (s. unten) dienen, um dort ein weiteres Genehmigungsverfahren zu vermeiden.<\/p>\n<p>Auch hier zeigt sich, dass die Atomm\u00fcllentsorgung nicht nach dem bestm\u00f6glichen Stand von Wissenschaft, Technik und Logik angepackt wird, sondern prim\u00e4r nach politisch-juristischen Erw\u00e4gungen. Vor Ort in W\u00fcrgassen gibt es deshalb starken Widerstand, der das Projekt durchaus noch kippen kann. Das w\u00e4re auch w\u00fcnschenswert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>5. Lingen<\/strong><\/p>\n<p>In Lingen gibt es ein Castor-Lager am AKW Emsland sowie nach dem 15. April gleich zwei gro\u00dfe AKW-Ruinen, die demontiert und als Atomm\u00fcll gelagert werden m\u00fcssen. Die Demontage findet weitgehend vor Ort statt, z. T. in neuen Hallen. Schon jetzt ist klar, dass durch &#8222;Freimessen&#8220; gro\u00dfe Mengen Bauschutt nicht als Atomm\u00fcll deklariert werden sollen, sondern preisg\u00fcnstig und ohne weitere Auflagen auf normalen Deponien &#8222;verschwinden&#8220; sollen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den hochradioaktiven Atomm\u00fcll im Castor-Lager gibt es genau wie in Ahaus, J\u00fclich und Gorleben kein belastbares Entsorgungskonzept, sodass eine oberirdische Dauerlagerung zu erwarten ist \u2013 die aber niemals vorgesehen war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>6. Schacht Konrad<\/strong><\/p>\n<p>Ebenfalls wider alle Vernunft und gegen starken, jahrzehntelangen und fachlich sehr gut begr\u00fcndeten Widerstand soll in Niedersachsen mit dem Schacht Konrad ein marodes und g\u00e4nzlich ungeeignetes ehemaliges Bergwerk als &#8222;Endlager&#8220; f\u00fcr mittel- und schwachradioaktiven Atomm\u00fcll in Betrieb genommen werden. Auch das w\u00fcrde zu einem neuen Atomstandort f\u00fchren \u2013 f\u00fcr Jahrtausende!<\/p>\n<p>In den 1990er-Jahren legten Hunderttausende Widerspruch ein gegen die Pl\u00e4ne, die aber politisch und juristisch durchgesetzt wurden, u. a. durch das gef\u00e4hrliche Absenken von n\u00f6tigen Ewigkeits-Vorsorgema\u00dfnahmen. Die Lagerung von Atomm\u00fcll muss ja nicht nur heute ungef\u00e4hrlich sein, sondern auch noch in 100, 1000 und sogar 10 000 Jahren.<\/p>\n<p>Die realen Probleme des Schacht Konrad sind aber immens: Urspr\u00fcnglich sollte &#8222;der Schacht&#8220; schon 2013 fertig sein, jetzt ist 2027 im Gespr\u00e4ch, aber auch das scheint unrealistisch. Umweltverb\u00e4nde haben zudem die Aufhebung der bisherigen Genehmigungen gefordert, weil Konrad schon nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik nicht mehr genehmigungsf\u00e4hig w\u00e4re. Aus diesem Grund gab es auch bereits zahlreiche \u00c4nderungen am Konzept, die aber ohne neue \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung einfach durchgewunken wurden.<\/p>\n<p>Auch das ist Atomm\u00fcll: Einmal erlassene Genehmigungen schlie\u00dfen zuk\u00fcnftige Generationen von jeder Mitwirkung aus. Erfolgt eine Einlagerung, werden wom\u00f6glich irreversible Fakten geschaffen, wie im benachbarten Schacht Asse drastisch deutlich wurde.<\/p>\n<p>Von daher fordern die Initiativen vor Ort, zahlreiche Umweltverb\u00e4nde, aber auch die Nachbarkommunen die Aufhebung der Genehmigungen und eine vollst\u00e4ndige Neuplanung f\u00fcr das ben\u00f6tigte bundesweite Endlager f\u00fcr mittelschwachaktiven Atomm\u00fcll. Ein unbelasteter Neustart w\u00e4re die einzig saubere L\u00f6sung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>7. Asse, Morsleben, Gorleben<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte der Atomm\u00fclllagerung in Niedersachsen und der ehemaligen DDR ist voller Katastrophen, Vertuschungsversuchen und gescheiterten Projekten. In der undichten Asse wurde Atomm\u00fcll in den 1970er-Jahren einfach heimlich verklappt, ohne eine R\u00fcckholm\u00f6glichkeit einzuplanen. Es kam zu extrem gef\u00e4hrlichen Leckagen, die u. a. das Grundwasser bedrohen. Der Atomm\u00fcll m\u00fcsste deshalb seit Jahren dringend geborgen werden, doch niemand traut sich das zu. Die Asse-Katastrophe setzt sich deshalb weiter fort \u2013 Ausgang v\u00f6llig ungewiss.<\/p>\n<p>Morsleben war von der DDR wenige Kilometer \u00f6stlich von Helmstedt an der A2 direkt an die Grenze zur BRD gebaut worden und musste nach 1990 aufwendig saniert werden \u2013 Haltbarkeit ungewiss.<\/p>\n<p>Gorleben war politisch \u00fcber 40 Jahre lang als zentraler bundesweiter Endlager-Standort f\u00fcr den westdeutschen hochradioaktiven Atomm\u00fcll in einem Salzstock vorgesehen \u2013 spiegelbildlich zu Morsleben ebenfalls direkt an der DDR-Grenze.<\/p>\n<p>Jahrzehntelang waren die Proteste in Gorleben gegen das Endlager und die damit verbundenen Castor-Transporte f\u00fcr das vorgeschaltete &#8222;Zwischen&#8220;-Lager ein zentraler Fokuspunkt f\u00fcr die bundesdeutsche Anti-Atom-Bewegung.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich wurden die Endlagerpl\u00e4ne wegen der offensichtlichen Unzul\u00e4nglichkeiten von Salzst\u00f6cken und dem breitem und nicht nachlassenden Widerstand aufgegeben.<\/p>\n<p>Doch im eigens daf\u00fcr errichteten zentralen Zwischenlager wurden zwischen 1995 und 2011 \u00fcber 100 Castoren mit hochradioaktivem Atomm\u00fcll eingelagert, die nun eigentlich am &#8222;falschen&#8220; Standort stehen und die wunderbare Naturregion Wendland mit einem massiven Atomm\u00fcll-Problem belasten. L\u00f6sung: ungewiss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fazit: <\/strong><\/p>\n<p>Solange die wachsenden Atomm\u00fcll-Berge aus der gesellschaftlichen und politischen Debatte einfach ausgeblendet werden, f\u00e4llt das Problem politisch nicht ins Gewicht. Die Folge ist, dass unsere nachkommenden Generationen die immense Last aufgeb\u00fcrdet bekommen \u2013 das ist v\u00f6llig unverantwortlich, aber leider typisch f\u00fcr die angeblich so saubere und nachhaltige Atomkraftnutzung.<\/p>\n<p>Was die sichere Entsorgung des Atomm\u00fclls angeht, stehen wir auch 80 Jahre nach Beginn des Atomzeitalters noch immer erst am Anfang. Das ist eine bittere Realit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgangslage: Atomm\u00fcll verschwindet nicht einfach nach Abschaltung der letzten gro\u00dfen AKWs, sondern strahlt zum Teil Zehntausende von Jahren. Halbwertszeiten halten sich nicht an politische oder gesellschaftliche W\u00fcnsche. 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