Gemeinsam mit der BI-Ahaus, dem Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen und weiteren rufen wir zur großen, überregionalen Demo am 17. Oktober in Ahaus auf! Das Motto lautet:
Jülich, Ahaus, Gronau, Lingen:
Castor-Pannen, Atommüll, Drohnen, Atom-Bomben, Spionage
Schweigen, Aussitzen, Hoffen –
Eure Atompolitik versagt!
Wir fordern von der Bundesregierung sowie den Landesregierungen in NRW und Niedersachsen eine Atompolitik, die langfristige Sicherheit zum Ziel hat, statt kurzfristige Symbolik und Augenwischerei. Ein vollständiger Atomausstieg und Energiewende müssen her, statt neue AKW in den Niederlanden oder Gaskraftwerke in Deutschland!
Schließt euch mit euren Vereinen, Gruppen, Parteiverbänden dem Aufruf an und geht mit uns am 17. Oktober in Ahaus auf die Straße! Ihr wollt den Aufruf unterzeichnen, dann mailt uns.
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Start einer Fahrrad-Demo 10.30 Bahnhof Ahaus
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Start einer Motorrad-Demo 10.30 Uhr Parkplatz “Am Stadtpark”
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Auftakt-Kundgebung 11 Uhr am Rathaus Ahaus
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Demos zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad zur gemeinsamen Abschluss-Kundgebung an der Castor-Transport-Strecke am Schumacherring bei Teppich Janning
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Live-Musik mit dem Duo “CaoTina” + Getränke, Gebäck, Gegrilltes
Neben der katastrophalen Klimapolitik der Bundesregierung und dem geplanten AKW-Neubau in den Niederlanden treibt uns das Schweigen und die Sorglosigkeit der Verantwortlichen für die Atom-Standorte Ahaus, Jülich, Gronau & Lingen auf die Straße.
Hier erfahrt ihr mehr zu Castor & Atommüll, Urananreicherung & Wettrüsten, Brennelemente & Kreml-Kooperation:
Castor & Atommüll:
Am 25.08.25 hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Transportgenehmigungen für den hochradioaktiven Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) sowie dem Forschungsreaktor Garching der TU München nach Ahaus erteilt. Beide Atommüll-Arten sind nicht endlagerfähig. Von März bis September 2026 wurden gerade einmal 15 von 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus gebracht – und das teils mit Pannen und teils ohne Hubschrauber-Begleitung. In dem Tempo dauert die „unverzügliche Räumung“ des alten Jülicher Lagers nur noch läppische 5 Jahre… In Ahaus soll das bestehende, alte Lager bis 2056 weiter genehmigt werden. Und das obwohl im oberen Bereich die Wände und auch die Decke nur 20cm dünn sind, mit Gorleben sind dies die dünnsten Decken. Diese Atommülllager bieten keinen Schutz vor Drohnen-Angriffen. Und 2056 soll erneut eine Verlängerung beantragt werden, denn ein Atommüll-Endlager ist nicht in Sicht. Ebenso ist unklar, wie langfristig sicher die eigentlich für 40 Jahre konzipierten und geprüften Castor-Behälter sind.
Wir fordern:
Sichere Zwischenlager in Ahaus, Jülich, Gorleben und anderswo statt Atommüllverschiebung in alte Dauer-Lager!
Urananreicherung & Wettrüsten:
Trotz „Atomausstieg“ wird in der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau weiterhin Uran für Atomkraftwerke „in aller Welt“ vorbereitet. Auch die UAA und das dortige Freiluftlager für Uranmüll (abgereichertes, radioaktives Uranhexafluorid) sind Sabotage und militärischen Angriffen schutzlos ausgesetzt! Verbunden mit dem Anlagenbetrieb in Gronau sind gefährliche Urantransporte quer durch NRW und weit darüber hinaus, mit LKW und Sonderzügen. Der Betreiber, der Urenco-Konzern, wird nun auf Betreiben der britischen Regierung und mit Zustimmung der Bundesregierung teil des atomaren Wettrüstens. Nach ersten Erkenntnissen geht es um die Uran-Anreicherung für den Betrieb britischer Atom-U-Boote, die mit Atombomben bestückt sind. Aber auch die direkte Nutzung der Urananreicherung für den Bau neuer Atomwaffen ist denkbar. In Jülich stellt die Urenco-Tochter ETC die Zentrifugen her, in Gronau sitzt die zentrale Entwicklungs-Abteilung für Zentrifugen. Damit spielen auch diese Standorte eine brisante Rolle im atomaren Wettrüsten! Mit allen vorhandenen Atombomben kann man zigfach die Welt vernichten. Atomares Wettrüsten sehen wir deshalb nicht als Lösung und Schutz, sondern Teil des Problems!
Wir fordern:
Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und Stopp der Urantransporte! Keine Unterstützung für das britische Atomwaffen-Programm – atomare Abrüstung & Ächtung von Atomwaffen!
Brennelemente & Kreml-Kooperation:
Am 22. Juli wurde die Kooperation der Framatome-Brennelemente-Fabrik in Lingen mit dem russischen Staatskonzern Rosatom genehmigt. Rosatom ist direkt dem Kreml unterstellt und für Russlands Atomwaffen, Raketenprogramm, Angriffe in der Ukraine und zivile Atomindustrie zuständig. Framatome will mit dem technischen und personellen Know-How von Rosatom sechseckige Brennelemente für sowjetisch-russische AKW in Osteuropa herstellen. Weil Framatome verschlafen hat, diese Brennelemente selbst mit eigenem Know-How herzustellen (wie dies US-Konkurrent Westinghouse geschafft hat), macht sich Framatome nun auch auf diesem Gebiet vom Kreml abhängig. Weiterhin gibt es regelmäßig russische Uranlieferungen an Framatome in Lingen und Frankreich. Diese Atompolitik spült Geld in Putins Kriegskasse und öffnet Spionage und Sabotage Tür und Tor!
Wir fordern:
Stilllegung der Brennelementefabrik Lingen statt Geschäfte mit Putins Atomindustrie!
Kommt deshalb zur Demo am 17. Oktober 2026
