Weihnachts-Sonntagsspaziergang am 17.12. vor dem Ahauser Atommülllager

Traditionell wollen wir das Anti-Atom-Widerstandsjahr am 17. Dezember um 14 Uhr mit dem Weihnachts-Sonntagsspaziergang vor dem Ahauser Atommülllager ausklingen lassen und auch einen Blick nach vorn, auf 2018 richten.

Die VolXküche ist am Start und hilft mit warmen Getränken gegen die Kälte. Angefragt ist auch wieder die Ahauser Bürgermeisterin für ein kurzes Grußwort und die aktuellen juristischen Schritte der Stadt gegen die geplanten Castor-Transporte aus Jülich. Und natürlich wird es auch wieder eine mehr oder weniger große thematische Überraschung/ Bescherung geben…

Weitere Infos folgen.

Info-Abende mit Friedensnobelpreis-Träger

Vom Münsterland zum Friedensnobelpreis – und das alles hat mit der UAA Gronau zu tun? Ja, so kann es manchmal gehen, weil am 10. Dezember ICAN – die Internationale Kampagne für ein Atomwaffenverbot – den Friedensnobelpreis verliehen bekommt. Und ein Journalist und Umweltaktivist aus dem Münsterland arbeitet seit geraumer Zeit für ICAN Deutschland! Vorher war er hier auch lange Jahre in der Anti-Atom- und Friedensbewegung aktiv.

Er wird am Freitag, 1.12., um 20 Uhr im Umwelthaus Münster, Zumsandestr. 15, sowie am Montag, 4.12., um 19 Uhr in der Gaststätte Concordia in Gronau, Eperstr. 13, über die sehr wichtige Arbeit von ICAN berichten sowie über den Zusammenhang von Atomwaffenverbot und Urananreicherung in Gronau. Bekanntlich ist die Urananreicherung noch immer „der einfachste Weg zur Atombombe“ und deshalb forderte ICAN Deutschland z.B. beim letzten Ostermarsch in Gronau konsequent die Stilllegung von Gronau. Thema werden natürlich auch die US-Atomwaffen auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel sein.

Castor-Mahnwache in Düsseldorf: 21.11.

Aufruf zur Teilnahme an einer Mahnwache am 21. November 2017 anlässlich
der Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich in Düsseldorf

  • „Kein Export des Jülicher Atommülls in die USA“
  • „Keine  Atommüll-Transporte nach Ahaus“
  • „Möglichst sicherer Zwischenlager-Neubau in Jülich“

Das „Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen“ und das Aktionsbündnis
„Stop Westcastor“ rufen zur Mahnwache am 21. November 2017 um 16:30 Uhr vor
dem Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW,
Palmenstraße 16 in Düsseldorf- Bilk
, auf. An diesem Tag findet die Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich (FZJ) statt.

Man feiert sich selbst. – Wir feiern mit!

Nachdem die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor wenigen Tagen im Rahmen der aktuellen Bonner Weltkimakonferenz das FZJ besucht hatte und auch dort durch unseren Protest begrüßt wurde, wollen wir den politischen Druck aufrecht erhalten.

Wir werden nicht zulassen, dass sich das Forschungszentrum Jülich aus seiner Verantwortung für seinen Atommüll stiehlt!

Die 152 Castoren des damals fast havarierten Kugelhaufenreaktors stehen in einem Zwischenlager, das marode ist und dessen Genehmigung bereits 2013
abgelaufen ist. Seit 2014 lagern die rund 300.0000 verstrahlten Graphitkugeln in den 152 Castorbehältern im Jülicher Zwischenlager illegal.

° Die Vorbereitungen für einen Export in die USA laufen hinter den Kulissen weiter.
°Entgegen den Beteuerungen des FZJ wird ein baldiger Transport des Atommülls in das Zwischenlager Ahaus favorisiert und immer
wahrscheinlicher.
°Ahaus droht zur Dauer- Atommüllkippe zu werden.
°Der notwendige Neubau eines sicheren Zwischenlagers in Jülich wird vom Forschungszentrum mutwillig verschleppt. Bund und Land schauen zu!

Das werden wir als Anti-Atomkraft-Bewegung nicht hinnehmen. Wir fordern vom FZJ die Übernahme der Verantwortung und den sicheren Verbleib des strahlenden Mülls in Jülich.

Wir stellen uns quer gegen jegliche Castor-Transporte, ob in die USA oder nach Ahaus!

Kommt zur Mahnwache am 21. November 2017 nach Düsseldorf- Bilk!
Beginn: 16:30
Ort: Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstr.16, 40217 Düsseldorf-Bilk

Infos: www.sofa-ms.de    http://westcastor.blogsport.de/

Einladung zur NRW-Anti-Atom-Landeskonferenz am 18.11.

Das Antiatom-Bündnis Niederrhein lädt am 18.11. um 13 Uhr zur Landeskonferenz der NRW-Antiatom-Intiativen nach Duisburg ins Kommunale Integrationszentrum (Flachsmarkt 15) ein:

„Bitte verteilt diese Einladung über Eure Verteiler weiter. Wir freuen uns, Euch zu sehen. Und wir freuen uns auf eine spannende gemeinsame Diskussion – zu diskutieren gibt es nämlich eine Menge, wie wir finden.

Quo vadis – wo geht’s denn hin ?

Eine Vielzahl von neuen Entwicklungen werfen viele neue Fragen auf und manch alte Gewissheit ist gar nicht mehr so selbstverständlich. Die Konzerne haben sich von der Verantwortung für die Entsorgung des Atommülls freigekauft. Die liegt jetzt beim Staat. Die Entsorgungsfrage für Atommüll wird aktuell unter bestimmten zeitlichen Perspektiven diskutiert. Die Castoren müssen weitere Jahrzehnte dichthalten.

Es stellt sich die Frage eines Alterungsmanagements und auch die Frage, wie und wo soll der Atommüll für die nächsten Jahrzehnte gelagert werden? NRW hat mit Ahaus und Jülich gleich zwei Atommülllager. Wie umgehen mit der ohnehin unzulänglichen Lagerung? Heiße Zellen an jeden Standort, um im Fall der Fälle einen Castor öffnen zu können? Oder nehmen wir Atommülltransporte in Kauf? Was ist unter diesen Vorzeichen mit der Maxime „Nix rein – nix raus? „Einladung zur NRW-Anti-Atom-Landeskonferenz am 18.11.“ weiterlesen