Save the date: Info-Abende mit Friedensnobelpreis-Träger

Ein Aktivist des diesjährigen Friedensnobelpreis-Trägers ICAN ist am 1.12. und 4.12. für Info-Abende im Münsterland und berichtet über den neuen UN-Atomwaffensperrvertrag und die Zusammenhänge zwischen Urananreicherung und Atomwaffen. Kommt am 1.12. nach Münster um 20 Uhr ins Umwelthaus, Zumsandestraße 15 oder am 4.12. nach Gronau, 19 Uhr in der Gaststätte Concordia.

Castor-Mahnwache in Düsseldorf: 21.11.

Aufruf zur Teilnahme an einer Mahnwache am 21. November 2017 anlässlich
der Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich in Düsseldorf

  • „Kein Export des Jülicher Atommülls in die USA“
  • „Keine  Atommüll-Transporte nach Ahaus“
  • „Möglichst sicherer Zwischenlager-Neubau in Jülich“

Das „Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen“ und das Aktionsbündnis
„Stop Westcastor“ rufen zur Mahnwache am 21. November 2017 um 16:30 Uhr vor
dem Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW,
Palmenstraße 16 in Düsseldorf- Bilk
, auf. An diesem Tag findet die Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich (FZJ) statt.

Man feiert sich selbst. – Wir feiern mit!

Nachdem die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor wenigen Tagen im Rahmen der aktuellen Bonner Weltkimakonferenz das FZJ besucht hatte und auch dort durch unseren Protest begrüßt wurde, wollen wir den politischen Druck aufrecht erhalten.

Wir werden nicht zulassen, dass sich das Forschungszentrum Jülich aus seiner Verantwortung für seinen Atommüll stiehlt!

Die 152 Castoren des damals fast havarierten Kugelhaufenreaktors stehen in einem Zwischenlager, das marode ist und dessen Genehmigung bereits 2013
abgelaufen ist. Seit 2014 lagern die rund 300.0000 verstrahlten Graphitkugeln in den 152 Castorbehältern im Jülicher Zwischenlager illegal.

° Die Vorbereitungen für einen Export in die USA laufen hinter den Kulissen weiter.
°Entgegen den Beteuerungen des FZJ wird ein baldiger Transport des Atommülls in das Zwischenlager Ahaus favorisiert und immer
wahrscheinlicher.
°Ahaus droht zur Dauer- Atommüllkippe zu werden.
°Der notwendige Neubau eines sicheren Zwischenlagers in Jülich wird vom Forschungszentrum mutwillig verschleppt. Bund und Land schauen zu!

Das werden wir als Anti-Atomkraft-Bewegung nicht hinnehmen. Wir fordern vom FZJ die Übernahme der Verantwortung und den sicheren Verbleib des strahlenden Mülls in Jülich.

Wir stellen uns quer gegen jegliche Castor-Transporte, ob in die USA oder nach Ahaus!

Kommt zur Mahnwache am 21. November 2017 nach Düsseldorf- Bilk!
Beginn: 16:30
Ort: Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstr.16, 40217 Düsseldorf-Bilk

Infos: www.sofa-ms.de    http://westcastor.blogsport.de/

Einladung zur NRW-Anti-Atom-Landeskonferenz am 18.11.

Das Antiatom-Bündnis Niederrhein lädt am 18.11. um 13 Uhr zur Landeskonferenz der NRW-Antiatom-Intiativen nach Duisburg ins Kommunale Integrationszentrum (Flachsmarkt 15) ein:

„Bitte verteilt diese Einladung über Eure Verteiler weiter. Wir freuen uns, Euch zu sehen. Und wir freuen uns auf eine spannende gemeinsame Diskussion – zu diskutieren gibt es nämlich eine Menge, wie wir finden.

Quo vadis – wo geht’s denn hin ?

Eine Vielzahl von neuen Entwicklungen werfen viele neue Fragen auf und manch alte Gewissheit ist gar nicht mehr so selbstverständlich. Die Konzerne haben sich von der Verantwortung für die Entsorgung des Atommülls freigekauft. Die liegt jetzt beim Staat. Die Entsorgungsfrage für Atommüll wird aktuell unter bestimmten zeitlichen Perspektiven diskutiert. Die Castoren müssen weitere Jahrzehnte dichthalten.

Es stellt sich die Frage eines Alterungsmanagements und auch die Frage, wie und wo soll der Atommüll für die nächsten Jahrzehnte gelagert werden? NRW hat mit Ahaus und Jülich gleich zwei Atommülllager. Wie umgehen mit der ohnehin unzulänglichen Lagerung? Heiße Zellen an jeden Standort, um im Fall der Fälle einen Castor öffnen zu können? Oder nehmen wir Atommülltransporte in Kauf? Was ist unter diesen Vorzeichen mit der Maxime „Nix rein – nix raus? „Einladung zur NRW-Anti-Atom-Landeskonferenz am 18.11.“ weiterlesen

Uranzug bei Gronau blockiert – kein vor und kein zurück

Aktuelle Infos bei Twitter

Heute wurde am frühen Abend ein Zug mit Uranhexafluorid zwischen Gronau und Steinfurt blockiert. Eine Blockade vor dem Zug und eine Blockade hinter dem Zug. Aktuell geht es für den Uranzug weder vor noch zurück, so dass der Uranzug auch auf Umwegen die Urananreicherungsanlage Gronau nicht erreichen kann.

Anti-Atom-Aktivist_innen haben sich an Betonblöcken in die Gleise gekettet und die Bahnstrecke ist nach Polizeiangabeb für die ganze Nacht gesperrt. Technische Polizeieinheiten sind offenbar unterwegs. Nicht-Festgekettete Aktivist_innen wurden festgenommen und einem Pressevertreter wurde ein Platzverweis erteilt.

Aktuelle Infos gibt es bei Twitter

PM zur Aktion

40 Jahre Anti-Atom-Widerstand in ahaus

Die BI-Ahaus lädt ein:

Liebe Freundinnen und Freunde,

40 Jahre Widerstand in Ahaus möchten wir mit Euch am Sonntag, dem 8. Oktober ab 11.00 Uhr in der Stadthalle Ahaus feiern.

Programm:

  • Begrüßung und Sektempfang
  • Grußwort der Bürgermeisterin und Musik
  • Erinnerungen aus 40 Jahren Widerstand: Hat sich`s gelohnt?
  • Imbiss (Suppe und Salat)
  • Ausstellung: Bilder aus 40 Jahren Widerstand
  • Kabarett und Musik
  • Grußworte aus dem Widerstand

Ende: ca. 15 Uhr

Wir freuen uns auf Euch!