Nach über 15 Jahren Planung für Castor-Transporte muss man diese als gescheitert ansehen und Bundes- und Landesregierung müssen endlich für ein möglichst sicheres Zwischenlager in Jülich sorgen, was die Atommüllverursacher seit 15 Jahren verschlampen… Der BUND NRW hat Beschwerde gegen den Castor-Beschluss des Verwaltungsgericht Berlin bezüglich der Transportgenehmigung eingelegt – also geht es vor dem OVG Berlin/Brandenburg weiter.
Und wir machen auf der Straße weiter Druck:
Kommt am 7. März zur großen „Stopp-Castor“-Demo nach Ahaus um 11:30 Uhr am Rathaus!
Inhalt dieser Seite: unterstützende Gruppen – Demo-Aufruf – Anreise – Ablauf – Spenden
Inzwischen unterstützen 25 Gruppen/ Verbände den Demo-Aufruf. Wenn ihr auch mit eurer Gruppe/ Organisation/ Partei-Verband den Aufruf unterzeichnen wollt, schreibt uns eine E-Mail.
- Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
- Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
-
AntiAtom Bonn
-
Anti-Atom-Gruppe Freiburg
-
Anti-Atom-Initiative Göttingen
-
Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad
-
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
-
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
-
.ausgestrahlt
-
Bayern-Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz (BAAK)
-
BI „Kein Atommüll in Ahaus“
-
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
-
BISS Leese
-
BUND Kreisgruppe Münster
-
BUND, Landesverband NRW
-
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
-
Bündnis AgiEL – Atomkraftgegner:innen im Emsland
-
Bündnis 90/Die Grünen, KV Borken
-
Bündnis 90/Die Grünen, OV Ahaus
-
Ecodefense
-
Elternverein Restrisiko Emsland
-
Energiewendegruppe Münster
-
Evangelische Christus-Kirchengemeinde Ahaus
-
Grün-Alternative Liste (GAL) Gronau
-
Katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt
-
KFD (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) Diözesanverband Münster
-
Laka, Amsterdam
-
Natur- und Umweltschutzverein (NUG) Gronau
-
Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB)
-
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
-
Umweltforum Münster
-
Umweltinstitut München
-
Unabhängige Wählergruppe (UWG) Ahaus
Demo-Aufruf zum 7. März:
Atommüll-Alarm auf den Autobahnen!
Castor-Transporte von Jülich, Garching & Berlin stoppen!
Über mehrere Jahre hinweg soll mit bis zu 152 LKW-Transporten hochradioaktiver Atommüll in Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden. Dazu soll weiterer Atommüll aus dem Forschungsreaktor Garching bei München und dem Forschungsreaktor Berlin kommen. Damit droht auf den Autobahnen ein unkalkulierbarer Atommüll-Wahnsinn − die größte Transportserie von hochradioaktivem Atommüll in Deutschland!
Seit mehr als 16 Jahren fordern wir ein modernes, möglichst sicheres Zwischenlager in Jülich – seit 16 Jahren versuchen die Verursacher den Atommüll loszuwerden!
Das ist gefährlich, sinnlos und deswegen unverantwortlich, denn:
- Die Endlagerfrage ist ungelöst! Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung! Schon 2036 läuft auch die Genehmigung des Zwischenlagers Ahaus aus.
- Das 35 Jahre alte Atommülllager in Ahaus entspricht nicht den heute möglichen und nötigen Sicherheitsstandards.
- Jeder Atommülltransport über die maroden Autobahnen mit riesiger Polizeibegleitung birgt neue Gefahren – Unfälle, Drohnen, Sabotage…
Nie zuvor wurden so viele verdächtige Drohnen über kritischer Infrastruktur gesichtet. Ein Drohnenangriff könnte zur Freisetzung von radioaktiver Strahlung führen. Wöchentlich gibt es neue Meldungen über marode Autobahnen und Brücken, schwere Unfälle und neue Sperrungen für Schwerlast-Transporte. Dabei wiegt jeder Castor-LKW 130 Tonnen, ist 30 Meter lang und 3 Meter breit.
Auch der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima mahnt: Atomkraft ist keine Energie der Zukunft, sondern Hochrisiko-Technologie! Neue AKW-Pläne in den Niederlanden, Tschechien oder Polen gefährden unsere Gesundheit. Gebaut würden sie nur mit Subventionen und beliefert würden sie wohl mit angereichertem Uran und Brennelementen aus Deutschland.
Deshalb fordern wir:
- Der Atommüll muss bis zur Klärung der Endlagerfrage bleiben, wo er ist!
- Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn!
- Bundes- und Landesregierung müssen endlich für moderne, möglichst sichere Zwischenlager an den Atommüllstandorten sorgen!
- Keine Renaissance der Atomkraft – sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau, der Brennelementefabrik Lingen und des Forschungsreaktors Garching!
- Ablehnung der AKW-Projekte in Nachbarländern durch die Bundesregierung!
Stoppen wir den Castor-Wahnsinn, bevor er losgeht!
Kommt am 7. März zur Demo in Ahaus! Los geht‘s um 11.30 Uhr am Rathaus.
Mehr Infos: BI Ahaus Castor-Ticker Aktionsbündnis Stop Westcastor BUND NRW e.V. .ausgestrahlt
Anreisen könnt ihr umweltfreundlich mit der RB 51 von Dortmund und Enschede oder mit dem Schnellbus S70 aus Münster. Vom Bahnhof/ Busbahnhof lauft ihr in ca. 20 Minuten zum Rathaus: Über die Bahnhofstraße, hinter dem Cafe Extrablatt links in die Fußgängerzone und dieser dann an der Kirche/ Markt vorbei bis zum Rathaus folgen.
Los geht es um 11:30 Uhr mit einer Auftaktkundgebung vor dem Rathaus, angeführt von einem Landwirt mit Trecker führt der Demo-Zug dann aus der Innenstadt heraus über die Hindenburg-Allee und Schorlemer Str. zur Kreuzung Schumacherring/ Schorlemer Str./ Ammelner Str. Über diese Kreuzung muss der Atommüll am Tag X auf jeden Fall rollen. Dort gibt es ebenfalls eine Kundgebung und dann geht es als angemeldeter Demo-Zug zurück zum Bahnübergang, wo die Demo enden wird.
Mobilisierung, Vorbereitung und Durchführung der Demo und anderer Protest-Aktionen kosten Geld, überweist gerne vorab oder schmeißt auf der Demo etwas bei unseren Spenden-Sammler/innen in die Dosen.
Inhalt dieser Seite: unterstützende Gruppen – Demo-Aufruf – Anreise – Ablauf – Spenden
