Demo am 24. Januar in Bottrop rund um die Castor-Route an der A2 in Bottrop-Fuhlenbrock!
Aufruf zur Castor-Demo in Bottrop als PDF. Auf der A2 zwischen Oberhausen und Bottrop muss der Castor mit seinen 130t, 30m Länge und 3m Breite eine lange Autobahn-Baustelle passieren. Das ist risikoreicher Wahnsinn angesichts der maroden Autobahn-Struktur und nur eingeschränkter polizeilicher Begleitung/ fehlender seitlicher Absicherung. Nach den jüngsten Medienberichten ist bekannt, dass jeder Schwerlasttransport die Autobahnen nicht nur belastet, sondern schädigt, was zu neuen Sperrungen und Baustellen führt.
Los geht es um 11 Uhr mit einer Auftakt-Demo auf der Kreuzung Oberhausener Straße / Haniel-Straße / Im Fuhlenbrock. Danach führt die Demo-Route über die folgenden Straßen: Im Fuhlenbrock – Hermann-Löns-Str. – Hans-Böckler-Str – Oberhausener Str. – Ferrnewaldstr. – Oberhausener Str.. Auf der selben Kreuzung wie zu Beginn findet dann eine Abschlusskundgebung statt.
Umweltfreundliche Anreise ist mit dem Schnellbus X42 ab Hbf Oberhausen und ZOB Dorsten bis zur Haltestelle „Oberhausener Straße“ möglich.
Mit dem Auto fahrt ihr entweder über die Abfahrt „Bottrop“ (A2) oder „Oberhausen-Sterkrade (A516) nach Bottrop. Die Abfahrt OB-Königshardt ist wegen der Baustelle gesperrt!
Demo-Aufruf: „Atommüll-Alarm auf der A2 – Castortransporte nach Ahaus stoppen“
Über mehrere Jahre hinweg soll mit bis zu 152 LKW-Transporten hochradioaktiver Atommüll in Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden. Damit droht auf den Autobahnen von NRW trotz großer Risiken ein unkalkulierbares Atommüll-Chaos − die größte Transportserie von hochradioaktivem Atommüll in Deutschland! Konkret sollen die Atommüll-Konvois auch regelmäßig das Nadelöhr der Großbaustelle auf der A2 zwischen Oberhausen und Bottrop durchqueren – ohne Information der Anwohner:innen.
Das ist unverantwortlich und gefährlicher Wahnsinn, denn:
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Die Atommüll-Endlagerfrage ist ungelöst! Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung! Schon 2036 l
äuft auch die Genehmigung des Zwischenlagers Ahaus aus. -
Das 35 Jahre alte Atommülllager in Ahaus bietet (wie auch Gorleben) keine heutigen Sicherheitsstandards. Alle Zwischenlager müssen auf den Prüfstand!
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Jeder Atommülltransport über die maroden Autobahnen mit riesiger Polizeibegleitung schafft neue Gefahren – Unfälle, Drohnen, Sabotage …
Durch Drohnenangriffe oder andere Sabotage-Akte droht entlang der Strecke die Freisetzung von radioaktiver Strahlung. Wöchentlich gibt es Meldungen über marode Autobahnen und Brücken, schwere Unfälle und neue Sperrungen für Schwerlast-Transporte. Dabei wiegt jeder Castor-LKW 130 Tonnen, ist 30 Meter lang und 3 Meter breit. Das wird zu weiteren Autobahn-Schäden führen.
Deshalb fordern wir:
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Der Atommüll muss bis zur Klärung der Endlagerfrage bleiben, wo er ist!
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Bundes- und Landesregierung müssen eine Weiterlagerung in Jülich ermöglichen und dort für ein modernes, möglichst sicheres Zwischenlager sorgen!
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Schluss mit dem Verschieben von Verantwortung durch Atommüll-Verursacher und Politik!
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Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn!
Aktuelle Infos zum Atommüll-Wahnsinn auf www.sofa-ms.de, www.bi-ahaus.de, www.westcastor.org, www.castor-stoppen.de,
Stoppen wir den Castor-Wahnsinn, bevor er losgeht!
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Kommt am 24. Januar zur Demo am Autobahn-Rasthof Bottrop!
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S tart 11 Uhr in Bottrop an der Kreuzung Oberhausener Str./Hanielstr./Im Fuhlenbrock.
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Schnellbus X42 ab Hbf Oberhausen und ZOB Dorsten zur Haltestelle „Oberhausener Str.“
