Castor-Demo Bottrop

Demo am 24. Januar in Bottrop rund um die Castor-Route an der A2 in Bottrop-Fuhlenbrock! 

Aufruf zur Castor-Demo in Bottrop als PDF. Auf der A2 zwischen Oberhausen und Bottrop muss der Castor mit seinen 130t, 30m Länge und 3m Breite eine lange Autobahn-Baustelle passieren. Das ist risikoreicher Wahnsinn angesichts der maroden Autobahn-Struktur und nur eingeschränkter polizeilicher Begleitung/ fehlender seitlicher Absicherung. In dem Auflagen-Bescheid für die Demo bestätigte die Polizei nun, dass es sich bei dem Autobahn-Abschnitt um ein sicherheitstechnisches Nadelöhr handelt. Nach den jüngsten Medienberichten ist bekannt, dass jeder Schwerlasttransport die Autobahnen nicht nur belastet, sondern schädigt, was zu neuen Sperrungen und Baustellen führt.

Demo-Route/ Ablauf

Los geht es um 11 Uhr mit einer Auftakt-Demo auf der Kreuzung Oberhausener Straße / Haniel-Straße / Im Fuhlenbrock. Danach führt die Demo-Route über die folgenden Straßen: Im Fuhlenbrock – Hermann-Löns-Str. – Hans-Böckler-Str – Oberhausener Str. – Ferrnewaldstr. – Oberhausener Str.. Auf der selben Kreuzung wie zu Beginn findet dann eine Abschlusskundgebung statt. Wichtiger Hinweis zur Route: Auftakt- und Abschluss sowie 90% der Demo-Route sind mit der Polizei unstrittig. Aktuell gibt es aber einen Eil-Antrag vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, welches am Abend des 22.1. auch die von der Polizei unerwünschte Demo-Route über die Autobahnbrücken erlaubt hat.

Wir gehen davon aus, dass die Tank- und Rastanlage Bottrop Süd während der Demo nicht betreten oder verlassen werden kann, sie ist also vermutlich nicht zum Parken und auch nicht zur Versorgung mit Getränken usw. geeignet. Eine eigene Verpflegungs-Infrastruktur können wir leider NICHT anbieten. Im angrenzenden Wohngebiet gibt es aber ein paar Supermärkte, Kiosk, Pizzeria…

Rede-Beiträge gibt es unter anderem vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, BUND NRW, BI Ahaus, Stop Westcastor Jülich und Sterki bleibt!

Anreise

Aus Dortmund: 9.21 Uhr (RE 11), BO: 9.33 Uhr, Essen: 9.47 Uhr, Ankunft OB Hbf: 10.00 Uhr
Von dort dann um 10.22 Uhr ab Bussteig 1 mit Schnellbus X42 Richtung Dorsten bis Haltestelle „Bottrop, Oberhausener Str.“. Genau dort beginnt und endet die Demo!

Aus Münster: 8.37 Uhr (RE 42) bis Gelsenkirchen Hbf, Umstieg um 9.39 Uhr in die RB 32 bis OB Hbf (weiter s. oben).

Aus Köln: 9.31 Uhr (RE 5), Düsseldorf: 10.03 Uhr, Duisburg: 10.19 Uhr, Ankunft OB-Sterkrade (!): 10.28 Uhr
Von dort dann um 10.35 Uhr ab Bussteig 6 mit Schnellbus X42 Richtung Dorsten (s. oben)

Mit dem Auto fahrt ihr entweder über die Abfahrt „Bottrop“ (A2) oder „Oberhausen-Sterkrade (A516) nach Bottrop. Die Abfahrt OB-Königshardt ist wegen der Baustelle gesperrt!

Demo-Aufruf: „Atommüll-Alarm auf der A2 – Castortransporte nach Ahaus stoppen“

Über mehrere Jahre hinweg soll mit bis zu 152 LKW-Transporten hochradioaktiver Atommüll in Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden. Damit droht auf den Autobahnen von NRW trotz großer Risiken ein unkalkulierbares Atommüll-Chaos − die größte Transportserie von hochradioaktivem Atommüll in Deutschland! Konkret sollen die Atommüll-Konvois auch regelmäßig das Nadelöhr der Großbaustelle auf der A2 zwischen Oberhausen und Bottrop durchqueren – ohne Information der Anwohner:innen.

Das ist unverantwortlich und gefährlicher Wahnsinn, denn:

  1. Die Atommüll-Endlagerfrage ist ungelöst! Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung! Schon 2036 läuft auch die Genehmigung des Zwischenlagers Ahaus aus.

  2. Das 35 Jahre alte Atommülllager in Ahaus bietet (wie auch Gorleben) keine heutigen Sicherheitsstandards. Alle Zwischenlager müssen auf den Prüfstand!

  3. Jeder Atommülltransport über die maroden Autobahnen mit riesiger Polizeibegleitung schafft neue Gefahren – Unfälle, Drohnen, Sabotage …

Durch Drohnenangriffe oder andere Sabotage-Akte droht entlang der Strecke die Freisetzung von radioaktiver Strahlung. Wöchentlich gibt es Meldungen über marode Autobahnen und Brücken, schwere Unfälle und neue Sperrungen für Schwerlast-Transporte. Dabei wiegt jeder Castor-LKW 130 Tonnen, ist 30 Meter lang und 3 Meter breit. Das wird zu weiteren Autobahn-Schäden führen.

Deshalb fordern wir:

  • Der Atommüll muss bis zur Klärung der Endlagerfrage bleiben, wo er ist!

  • Bundes- und Landesregierung müssen eine Weiterlagerung in Jülich ermöglichen und dort für ein modernes, möglichst sicheres Zwischenlager sorgen!

  • Schluss mit dem Verschieben von Verantwortung durch Atommüll-Verursacher und Politik!

  • Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn!

Aktuelle Infos zum Atommüll-Wahnsinn auf www.sofa-ms.de, www.bi-ahaus.de, www.westcastor.org, www.castor-stoppen.de,

Stoppen wir den Castor-Wahnsinn, bevor er losgeht!

  • Kommt am 24. Januar zur Demo am Autobahn-Rasthof Bottrop!

  • Start 11 Uhr in Bottrop an der Kreuzung Oberhausener Str./Hanielstr./Im Fuhlenbrock