Explosion im AKW Flamanville – und Lingen liefert die Brennelemente

Nach der Explosion im nordfranzösischen AKW Flamanville müssen beiden dortigen Reaktoren stillgelegt sowie der dortige Bau eines neuen Reaktors gestoppt werden. Auch eine Explosion im nicht-nuklearen Teil kann schnell für das gesamte AKW schwerwiegende Konsequenzen haben. Es zeigt sich auf dramatische Weise, wie gravierend die Sicherheitsprobleme in vielen französischen AKW sind.

Auch die beiden betroffenen Reaktoren Flamanville 1 und 2 sind in den vergangenen Jahren aus der emsländischen Brennelementefabrik Lingen mehrfach mit Brennelementen beliefert worden. „Explosion im AKW Flamanville – und Lingen liefert die Brennelemente“ weiterlesen

Uranfabriken schließen – gemeinsam am 29.10. zur Demo in Lingen

Archiv 10.09.16

Unter dem Motto „Atomkraft den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen“ findet am 29.10. in Lingen eine überregionale Demo statt. In Lingen steht nicht nur das AKW Lingen I und das AKW Emsland (Lingen II) sondern auch eine Brennelementefabrik, die unter anderem die Schrott-AKW in Belgien und Frankreich beliefert.

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Umweltminister fordern Stilllegung der Uranfabriken Gronau und Lingen – konkreter Stilllegungsplan fehlt

Archiv 18.06.16

Auf Initiative von NRW-Umweltminister Remmel hat die Umweltministerkonferenz die Bundesregierung aufgefordert, auch die Gronauer Urananreicherungsanlage und die Lingener Brennelementefabrik stillzulegen. Beide Anlagen ermöglichen den Betrieb von Atomkraftwerken im in- und Ausland, in beiden Anlagen fällt Atommüll in verschiedenen Zusammensetzungen an und der Betrieb beider Anlagen ist mit hochgefährlichen Atomtransporten verbunden. Beliefert werden unter anderem die belgischen Schrott-AKW. Zudem ist die Zentrifugentechnik der Gronauer Urananreicherungsanlage zur Gewinnung von atomwaffenfähigem Uran einsetzbar. „Umweltminister fordern Stilllegung der Uranfabriken Gronau und Lingen – konkreter Stilllegungsplan fehlt“ weiterlesen

Den Atomausstieg vollenden – Bundesumweltministerium klammert Gronau und Lingen aus

Archiv 06.04.16

Heute veranstaltete das Bundesumweltministerium in Berlin eine Fachtagung. Ironischerweise lautete der Titel: „Den Atomausstieg vollenden – 30 Jahre nach Tschernobyl“. Dabei ist es gerade das Bundesumweltministerium, welches den Uranfabriken in Gronau und Lingen unbefristete Laufzeiten und die Versorgung der belgischen und französischen Schrott-AKW ermöglicht. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es beim IPPNW, der auf der Tagung nochmal auf den offenen Brief zu Gronau und Lingen hingewiesen hat, den Bundesumweltministerin Hendricks bis heute nicht beantwortet hat.