Reaktor-Sicherheits-Kommissions-Gutachter zu Tihange sind befangen

  • RSK-Chef Wieland verheddert sich zu Tihange/Doel-Gutachten
  • Mitglieder der Reaktorsicherheitskommission beruflich befangen
  • EDF-Framatome Erlangen/Lingen arbeitet für belgische AKWs
  • RSK-Vorsitzender Wieland muss zurücktreten
  • Tihange/Doel-Gutachten neu vergeben

Der Vorsitzende der Reaktorsicherheitskommission (RSK), Rudolf Wieland, hat bestätigt, dass mehrere leitende Angestellte ausgerechnet des Atomkonzerns EDF-Framatome in Erlangen an der heftig umstrittenen Stellungnahme zur angeblichen „Sicherheit“ der belgischen Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 im federführenden RSK-Ausschuss „Druckführende Komponenten und Werkstoffe“ (DKW) mitgewirkt haben. Die Stellungnahme der RSK ist Grundlage für die weitere Arbeit des Bundesumweltministeriums, welches nun seit einiger Zeit kaum mehr Kritik zu den belgischen Riss-AKW äußert und auch nichts gegen die Brennelemente-Lieferungen aus Lingen nach Belgien unternimmt. „Reaktor-Sicherheits-Kommissions-Gutachter zu Tihange sind befangen“ weiterlesen

Zeit für eine Anti-Atom-Landeskonferenz

Die letzte Lako hat vor zwei Jahren – im September 2016 – stattgefunden. Es steht viel an und es ist Zeit sich wieder zu treffen. Das Aktionsbündnis Stop Westcastor Jülich läd am 8. September 2018 ein. Seid dabei – austauschen, planen und vernetzten – denn gemeinsam sind wir stark!
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500 Menschen fordern in Lingen „Atomrisiko jetzt beenden“

Aus den Niederlanden, Belgien, der Aachener Region und vielen anderen Teilen Deutschlands kamen am 9.6. 500 Menschen zur Demo vor das AKW Emsland und zogen von dort zur Lingener Brennelementefabrik. Sie forderten die sofortige Stilllegung der Atomanlagen und ein Export-Verbot für Brennelemente an die Schrott-Reaktoren in Belgien. „500 Menschen fordern in Lingen „Atomrisiko jetzt beenden““ weiterlesen

150 Menschen vor Laschets Amtssitz: Atom- und Kohleausstieg jetzt!

Circa 150 Menschen beteiligten sich am Dienstag, noch vor dem GroKo-Verhandlungsende an einer Kundgebung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei, dem Amtssitz von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und forderten den sofortigen Stopp von Uran- und Brennelemente-Lieferungen an die belgischen Schrott-AKW und einen Ausstieg aus der Braun-Kohle. „150 Menschen vor Laschets Amtssitz: Atom- und Kohleausstieg jetzt!“ weiterlesen

Atomsicherheit und Atomausstieg im Koalitionsvertrag verankern

„Neue Erkenntisse über AKW Tihange erfordern sofortiges Handeln!“
Dienstag, 16 Uhr Mahnwache vor Laschets Amtssitz!

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die atomkritische Ärztevereinigung IPPNW, der Naturschutzbund (NABU) NRW sowie mehrere regionale Anti-Atomkraft- und Anti-Braunkohle-Initiativen fordern angesichts der neuen Erkenntnisse über den Reaktorblock 1 des Atomkraftwerkes Tihange von der belgischen Regierung, die Pannenreaktoren sofort stillzulegen. Eine entsprechende Initiative sowie die Stilllegung der deutschen Uranbrennstoff-Zulieferbetriebe in Gronau und Lingen müssen aber auch im neuen Groko-Koalitionsvertrag verankert werden. Für den kommenden Dienstag, 6. Februar, rufen die Initiativen und Verbände zu einer Protestaktion vor der Düsseldorfer Staatskanzlei am Horionplatz auf, um Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zum Handeln zu bewegen. „Atomsicherheit und Atomausstieg im Koalitionsvertrag verankern“ weiterlesen