Eilt: Laschet morgen, 10 Uhr, in Aachen-Brand

  • Spatenstich-Symbolik hilft nicht gegen Tihange-Risiken und Klimawandel
  • Umwelt-AktivistInnen wollen Gesprächseinladung an Laschet überreichen
  • NRW-Ministerpräsident Laschet muss handeln statt zu drohen und zu bluffen

AktivistInnen von Umwelt-Initiativen wollen morgen beim symbolischen Spatenstich zum Bau des ALEGrO-Stromkabels zwischen Deutschland und Belgien erneut eine Gesprächseinladung an NRW-Ministerpräsident Laschet  überreichen. Die AktivistInnen fordern vom Ministerpräsidenten endlich problemlösendes Handeln statt Symbolik, Schaumschlägerei und aggressiver Rhetorik. Vermittelnde Worte im Braunkohle-Streit oder konkrete Schritte für einen Export-Stopp von Uran-Brennstoff nach Belgien fehlen in Laschets Politik weiterhin. „Eilt: Laschet morgen, 10 Uhr, in Aachen-Brand“ weiterlesen

Urantransport 7h blockiert – 60 Menschen bei Protesten vor BMU

Am 1.9. haben Anti-Atom-Aktivist_innen einen Urantransport auf dem Weg vom Hamburger Hafen in die Uranfabriken bei Narbonne (F) blockiert – und zwar durch eine spektakuläre, ca. 100m tiefe Abseilaktion von der Moselbrücke der A61. Die Bundespolizei versuchte zu dementieren, dass ein Uranzug blockiert wurde. Jedoch wurde der Urantransport mehrfach gesichtet und auch fotografiert. Einen ausführlichen Bericht gibt es auf urantransport.de.

An der Mahnwache „Frau Schulze: Keine Kumpanei mit der Atomlobby“ am 30.8. vor dem Bonner Dienstsitz des Bundesumweltministeriums beteiligten sich ca. 60 Personen (Fotos bei Flickr). „Urantransport 7h blockiert – 60 Menschen bei Protesten vor BMU“ weiterlesen

Offener Brief: Belgische Rissereaktoren bleiben brandgefährlich

RSK-Stellungnahme für Entwarnung ungeeignet

Aus Sicht zahlreicher Initiativen und Verbände gibt es bezüglich der belgischen Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 keinerlei Grund zur Entwarnung. In einem Offenen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die MinisterpräsidentInnen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stellen sie fest, dass es sich bei der zuletzt von der Reaktor-Sicher­heits­kommission (RSK) vorgelegten Stellungnahme um keinen Sicherheitsnachweis handelt. „Offener Brief: Belgische Rissereaktoren bleiben brandgefährlich“ weiterlesen

Die RSK und belgische AKW – sicher und vertrauensvoll geht anders

(Dieser Artikel wurde am 02.08.18 überarbeitet). Die Aachener Nachrichten berichteten in einem Artikel mit dem Vorsitzenden der deutschen Reaktorsicherheitskommission (RSK), Rudolf Wieland, dass Tihange 2 und Doel 3 sicher seien – damit verdrehten Sie trotz Wielands besseren Wissens die Aussage der RSK-Stellungnahme „Die RSK und belgische AKW – sicher und vertrauensvoll geht anders“ weiterlesen