Druck auf Uranfabriken steigt – Anhörung im Bundestags-Umweltausschuss

Die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW) und der Brennelementefabrik in Lingen (Niedersachsen) ist rechtlich
möglich. In dieser Kernaussage waren sich die meisten Juristen einig, die heute (17.10.2018) als Sachverständige an einer Bundestagsanhörung in Berlin teilgenommen haben. Schon vor der Anhörung veranstalteten Anti-Atomkraft-Initiativen eine Mahnwache in Berlin vor Paul-Löbe-Haus, in dem die Anhörung anschließend durchgeführt wurde, etwa 20 Personen beteiligten sich an der Aktion. „Druck auf Uranfabriken steigt – Anhörung im Bundestags-Umweltausschuss“ weiterlesen

Uranfabriken: Anhörung im Bundestags-Umweltausschuss + Mahnwache

Aus Anlass einer öffentlichen Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags am morgigen Mittwoch, 17. Oktober, 11 Uhr, zur Zukunft der Urananreicherungsanlage Gronau und der Brennelementefabrik Lingen fordern die regionalen Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz einen gesetzlich verankerten Ausstieg aus der Urananreicherung und Brennelementefertigung in Deutschland.

Die morgige Anhörung findet auf Initiative der Fraktionen von Linken und Bündnis 90/Die Grünen von 11 bis 13 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E.700, Konrad-Adenauer-Str. 1, in Berlin statt. Ab 8.30 Uhr veranstalten die Anti-Atomkraft-Initiativen vor dem Paul-Löbe-Haus eine Mahnwache. „Uranfabriken: Anhörung im Bundestags-Umweltausschuss + Mahnwache“ weiterlesen

Offener Brief: Belgische Rissereaktoren bleiben brandgefährlich

RSK-Stellungnahme für Entwarnung ungeeignet

Aus Sicht zahlreicher Initiativen und Verbände gibt es bezüglich der belgischen Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 keinerlei Grund zur Entwarnung. In einem Offenen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die MinisterpräsidentInnen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stellen sie fest, dass es sich bei der zuletzt von der Reaktor-Sicher­heits­kommission (RSK) vorgelegten Stellungnahme um keinen Sicherheitsnachweis handelt. „Offener Brief: Belgische Rissereaktoren bleiben brandgefährlich“ weiterlesen

Die RSK und belgische AKW – sicher und vertrauensvoll geht anders

(Dieser Artikel wurde am 02.08.18 überarbeitet). Die Aachener Nachrichten berichteten in einem Artikel mit dem Vorsitzenden der deutschen Reaktorsicherheitskommission (RSK), Rudolf Wieland, dass Tihange 2 und Doel 3 sicher seien – damit verdrehten Sie trotz Wielands besseren Wissens die Aussage der RSK-Stellungnahme „Die RSK und belgische AKW – sicher und vertrauensvoll geht anders“ weiterlesen