Tihange: Untätige Bundesregierung unter Druck – Exportstopp für Brennstoff jetzt!

RP-Ministerpräsidentin Dreyer pocht auf „baldmögliche und endgültige Abschaltung“

Wegen eines vermeintlichen Sicherheitsnachweises für die belgischen Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 sieht sich das Bundesumweltministerium Kritik aus Wissenschaft und Politik ausgesetzt. Der Leiter der Reaktorsicherheitskommission unterstrich gegenüber dem ARD-Magazin Monitor, dass aus einer Stellungnahme des Gremiums vom Mai 2018 keine Sicherheit der Reaktoren abgeleitet werden könne. Dieser Auffassung pflichtet auch die Landesregierung von Rheinland-Pfalz in einem aktuellen Schreiben bei. Aus Sicht zahlreicher Umweltverbände und Initiativen muss sich die Bundesregierung nun endlich ernsthaft für die Stilllegung der Reaktoren einsetzen. „Tihange: Untätige Bundesregierung unter Druck – Exportstopp für Brennstoff jetzt!“ weiterlesen

Laschet blockiert Brennelemente-Export-Verbot im Bundesrat

Eigentlich sollte auf Initiative Baden-Württembergs am Freitag, 23.11., ein Exportverbot für angereichertes Brennelemente an altersschwache, grenznahe AKW im Bundesrat auf den Weg gebracht werden. Aber aufgrund des Widerstandes aus NRW wurde daraus nichts, dabei hatte sich NRW-Ministerpräsident Laschet den Kampf gegen die belgischen Riss-Reaktoren auf die (Wahlkampf-)Fahnen geschrieben. „Laschet blockiert Brennelemente-Export-Verbot im Bundesrat“ weiterlesen

Eilt: Laschet morgen, 10 Uhr, in Aachen-Brand

  • Spatenstich-Symbolik hilft nicht gegen Tihange-Risiken und Klimawandel
  • Umwelt-AktivistInnen wollen Gesprächseinladung an Laschet überreichen
  • NRW-Ministerpräsident Laschet muss handeln statt zu drohen und zu bluffen

AktivistInnen von Umwelt-Initiativen wollen morgen beim symbolischen Spatenstich zum Bau des ALEGrO-Stromkabels zwischen Deutschland und Belgien erneut eine Gesprächseinladung an NRW-Ministerpräsident Laschet  überreichen. Die AktivistInnen fordern vom Ministerpräsidenten endlich problemlösendes Handeln statt Symbolik, Schaumschlägerei und aggressiver Rhetorik. Vermittelnde Worte im Braunkohle-Streit oder konkrete Schritte für einen Export-Stopp von Uran-Brennstoff nach Belgien fehlen in Laschets Politik weiterhin. „Eilt: Laschet morgen, 10 Uhr, in Aachen-Brand“ weiterlesen

Urencos Rückzieher: doch weitere Exporte an Riss-AKW

Gesetzlicher Exportstopp jetzt unausweichlich: „NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesumweltministerium müssen handeln“

Erst Anfang Oktober hatte der Chef von Urenco Deutschland, Joachim Ohnemus, in Gronau gegenüber Bundestagsabgeordneten der Linken und von Bündnis 90/Die Grünen bekundet, dass Urenco in Zukunft auf Uranlieferungen von Gronau nach Belgien „intern“ verzichten wolle. Jetzt teilte der Pressesprecher von Urenco mit, dass weiterhin die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel mit angereichertem Uran von seinen Standorten Gronau/Westfalen und Almelo/NL für die Brennelementefertigung beliefert werden. Auf Nachfrage des Umweltinstituts München und der 11 maart-beweging (Belgien) heißt es gleichlautend in den Antwortmails: „Urencos Rückzieher: doch weitere Exporte an Riss-AKW“ weiterlesen