Info-Abende mit Friedensnobelpreis-Träger

Vom Münsterland zum Friedensnobelpreis – und das alles hat mit der UAA Gronau zu tun? Ja, so kann es manchmal gehen, weil am 10. Dezember ICAN – die Internationale Kampagne für ein Atomwaffenverbot – den Friedensnobelpreis verliehen bekommt. Und ein Journalist und Umweltaktivist aus dem Münsterland arbeitet seit geraumer Zeit für ICAN Deutschland! Vorher war er hier auch lange Jahre in der Anti-Atom- und Friedensbewegung aktiv.

Er wird am Freitag, 1.12., um 20 Uhr im Umwelthaus Münster, Zumsandestr. 15, sowie am Montag, 4.12., um 19 Uhr in der Gaststätte Concordia in Gronau, Eperstr. 13, über die sehr wichtige Arbeit von ICAN berichten sowie über den Zusammenhang von Atomwaffenverbot und Urananreicherung in Gronau. Bekanntlich ist die Urananreicherung noch immer „der einfachste Weg zur Atombombe“ und deshalb forderte ICAN Deutschland z.B. beim letzten Ostermarsch in Gronau konsequent die Stilllegung von Gronau. Thema werden natürlich auch die US-Atomwaffen auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel sein.

Uranzug bei Gronau blockiert – kein vor und kein zurück

Aktuelle Infos bei Twitter

Heute wurde am frühen Abend ein Zug mit Uranhexafluorid zwischen Gronau und Steinfurt blockiert. Eine Blockade vor dem Zug und eine Blockade hinter dem Zug. Aktuell geht es für den Uranzug weder vor noch zurück, so dass der Uranzug auch auf Umwegen die Urananreicherungsanlage Gronau nicht erreichen kann.

Anti-Atom-Aktivist_innen haben sich an Betonblöcken in die Gleise gekettet und die Bahnstrecke ist nach Polizeiangabeb für die ganze Nacht gesperrt. Technische Polizeieinheiten sind offenbar unterwegs. Nicht-Festgekettete Aktivist_innen wurden festgenommen und einem Pressevertreter wurde ein Platzverweis erteilt.

Aktuelle Infos gibt es bei Twitter

PM zur Aktion

Aachener und Münsterländer demonstrieren gemeinsam mit 500 anderen in Lingen

 

Fotos, Abschluss-PM und Redemanuskripte auf lingen-demo.de

Mit einer internationalen Demonstration am Atomstandort Lingen haben knapp trotz Regenwetters 500 Menschen am  Samstag, 9. September, ein deutliches Zeichen für einen umfassenden und sofortigen Atomausstiegs gesetzt. Eine der zentralen Forderungen zwei Wochen vor der Bundestagswahl an die (zukünftige) Bundesregierung sowie an die (zukünftige) Landesregierung in Niedersachsen und die Landesregierung in NRW: „Brennelemente-Exporte von Lingen nach Tihange und Doel stoppen“.

 

Eine ganze Region läuft Sturm gegen das marode AKW Tihange und die Bundesregierung, allen voran Umweltministerin Hendricks schiebt fragwürdige und widerlegte Gutachten vor, um die Schrottreaktoren weiter mit Brennstoff aus Lingen zu befeuern. Wir werden es nicht zulassen, dass nach Fukushima auch noch die niederländisch-belgisch-deutsche Grenzregion mit radioaktiven Stoffen aus Lingen verseucht wird!!! Atomkraftgegner_innen aus der Region Aachen, Belgien und NRW haben an der Demonstration mit 500 Menschen in Lingen teilgenommen. Bei der Demonstration in Lingen kamen neben Rednerinnen und Rednern aus den Regionen Aachen, Münsterland, Emsland auch Mitglieder von überregionalen Anti-Atomkraft-Organisationen sowie aus Belgien, Russland und dem Niger zu Wort.

 

Nukleare Brennstoffexporte aus Gronau und Lingen stoppen „Aachener und Münsterländer demonstrieren gemeinsam mit 500 anderen in Lingen“ weiterlesen

Hiroshima-Tag: Kundgebung vor der UAA Gronau

Indem Urenco angereichertes Uran für das US-Atomwaffenprogramm liefert verstößt Deutschland gegen internationale Staatsverträge und zukünftig auch gegen den neuen UN-Atomwaffenverbotsvertrag – die Bundesregierung schweigt und boykottierte die Verhandlungen der UN. Das wollen wir so nicht hinnehmen und rufen zu einer Kundgebung am Hiroshima-Tag, 6. August, um 13 Uhr vor der Urananreicherungsanlage Gronau auf. Danach findet wie gewöhnlich der Sonntagsspaziergang um 14 Uhr statt. Mitfahrgelegenheiten aus Münster um 11:45 Uhr am Parkplatz ehemalige Eishalle/ Burgerking (Steinfurter Straße)