Weihnachts-Sonntagsspaziergang am 17.12. vor dem Ahauser Atommülllager

Traditionell wollen wir das Anti-Atom-Widerstandsjahr am 17. Dezember um 14 Uhr mit dem Weihnachts-Sonntagsspaziergang vor dem Ahauser Atommülllager ausklingen lassen und auch einen Blick nach vorn, auf 2018 richten.

Die VolXküche ist am Start und hilft mit warmen Getränken gegen die Kälte. Angefragt ist auch wieder die Ahauser Bürgermeisterin für ein kurzes Grußwort und die aktuellen juristischen Schritte der Stadt gegen die geplanten Castor-Transporte aus Jülich. Und natürlich wird es auch wieder eine mehr oder weniger große thematische Überraschung/ Bescherung geben…

Weitere Infos folgen.

Castor-Mahnwache in Düsseldorf: 21.11.

Aufruf zur Teilnahme an einer Mahnwache am 21. November 2017 anlässlich
der Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich in Düsseldorf

  • „Kein Export des Jülicher Atommülls in die USA“
  • „Keine  Atommüll-Transporte nach Ahaus“
  • „Möglichst sicherer Zwischenlager-Neubau in Jülich“

Das „Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen“ und das Aktionsbündnis
„Stop Westcastor“ rufen zur Mahnwache am 21. November 2017 um 16:30 Uhr vor
dem Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste NRW,
Palmenstraße 16 in Düsseldorf- Bilk
, auf. An diesem Tag findet die Jahresabschlussfeier des Forschungszentrums Jülich (FZJ) statt.

Man feiert sich selbst. – Wir feiern mit!

Nachdem die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vor wenigen Tagen im Rahmen der aktuellen Bonner Weltkimakonferenz das FZJ besucht hatte und auch dort durch unseren Protest begrüßt wurde, wollen wir den politischen Druck aufrecht erhalten.

Wir werden nicht zulassen, dass sich das Forschungszentrum Jülich aus seiner Verantwortung für seinen Atommüll stiehlt!

Die 152 Castoren des damals fast havarierten Kugelhaufenreaktors stehen in einem Zwischenlager, das marode ist und dessen Genehmigung bereits 2013
abgelaufen ist. Seit 2014 lagern die rund 300.0000 verstrahlten Graphitkugeln in den 152 Castorbehältern im Jülicher Zwischenlager illegal.

° Die Vorbereitungen für einen Export in die USA laufen hinter den Kulissen weiter.
°Entgegen den Beteuerungen des FZJ wird ein baldiger Transport des Atommülls in das Zwischenlager Ahaus favorisiert und immer
wahrscheinlicher.
°Ahaus droht zur Dauer- Atommüllkippe zu werden.
°Der notwendige Neubau eines sicheren Zwischenlagers in Jülich wird vom Forschungszentrum mutwillig verschleppt. Bund und Land schauen zu!

Das werden wir als Anti-Atomkraft-Bewegung nicht hinnehmen. Wir fordern vom FZJ die Übernahme der Verantwortung und den sicheren Verbleib des strahlenden Mülls in Jülich.

Wir stellen uns quer gegen jegliche Castor-Transporte, ob in die USA oder nach Ahaus!

Kommt zur Mahnwache am 21. November 2017 nach Düsseldorf- Bilk!
Beginn: 16:30
Ort: Haupteingang der Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstr.16, 40217 Düsseldorf-Bilk

Infos: www.sofa-ms.de    http://westcastor.blogsport.de/

10-Punkte-Plan zum Atomausstieg in NRW

Landesregierungen wechseln – Atommüllprobleme bleiben:

„Atomausstieg jetzt durchsetzen – auch in NRW!“

Schon vor den Landtagswahlen 2010 und 2012 haben Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände einen Ausstiegsfahrplan für die Atomanlagen in NRW veröffentlicht und die Landes- und Bundesregierung mit konkreten Forderungen konfrontiert. Seither hat sich in NRW in Sachen Atomausstieg leider nicht viel getan – im Gegenteil – die atomare Problematik hat sich weiter verschärft: „10-Punkte-Plan zum Atomausstieg in NRW“ weiterlesen

Endlos-„Zwischen“lager Ahaus beantragt

In der vergangenen Woche hat der Betreiber des Ahauser Atommüll-Zwischenlagers, die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), beantragt, den schwach- und mittelradioaktiven Atommüll unbefristet, also endlos zu lagern. Als Grund wird angegeben, dass sich die Fertigstellung des unsicheren Endlagers Schacht Konrad weiter verzögert und die Ahauser Räumungsfrist 2020 nicht eingehalten werden kann. Für die Castoren mit hochradioaktivem Atommüll liegt die Räumungsfrist für das Ahauser „Zwischen“lager bei 2036 – auch das ist fraglich, angesichts der mit ca. 70 Jahre veranschlagten Endlagersuche. „Endlos-„Zwischen“lager Ahaus beantragt“ weiterlesen