Einwendungs-Endspurt // Anreise zur Ahaus-Demo

Noch bis morgen, 6. März, können Einwendungen gegen die beantragte Verlängerung des Ahauser Atommülllagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle bei der Bezirksregierung Münster abgegeben werden. Einfach mit Adressat „Bezirksregierung Münster, Dezernat 55.6“ bei der Bezirksregierung am Domplatz 1-3 an der Pforte abgeben, dort in den Tag- und Nachtbriefkasten einschmeißen, oder direkt an das Dezernat 55.6 –Strahlenschutz-, Dienstgebäude Albrecht-Thaer-Str. 9, 48147.

Achtung NEU: Der Busbahnhof in Ahaus wird wegen der Demo zeitweise gesperrt. Wer mit dem Schnellbus kommt, sollte sich vorher oder beim Fahrer erkundigen, wo er möglichst ortsnah zum Bahnhof aussteigen kann!

Deswegen ist es aus Münster vermutlich doch günstiger mit dem Zug um 10:05 Uhr über Dülmen (RE2), dort Umstieg in die RB 51 über Coesfeld, anzureisen (statt mit dem Schnellbus S70 um 10:10 vom Bussteig B3). Als Treffpunkt für gemeinsame Gruppentickets hat sich in der Vergangenheit der Fahrkarten-Automat in der Bahnhofshalle am Haupteingang bewährt. Informiert euch vorher nochmal über Umstiegszeiten, Verspätungen usw. und seid am besten ca. 09:45 Uhr da, dann ist ausreichend Zeit, sich mit Gleichgesinnten zusammenzufinden.

Ursprünglicher Text:

Für die gemeinsame Anreise zur Demo am 9. März nach Ahaus empfehlen wir den Schnellbus S70, Abfahrt ist um 10:10 Uhr am Hbf Bussteig B3. Zwecks Bildung von 5er Gruppen für Gruppentickets ist ein Treffen um 10 Uhr am Bussteig sinnvoll. Nachzügler_innnen können auch noch die S70 um 11:10 Uhr nehmen (Ankunft dann 12:20 Uhr). Der Schnellbus fährt auch stündlich nach Münster zurück.

Samstag: Mahnwache vor der Bezirksregierung

Jetzt Samstag, 2. März, wollen wir mit einer Mahnwache von 10 -12 Uhr vor der Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3 gegen die beantragte Verlängerung für die Lagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll in Ahaus bis 2057 demonstrieren, Einwendungen sammeln und diese direkt bei der Bezirksregierung abgeben! Denn die Verlängerung der Zwischenlagerung für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll bis 2057 ist nur der erste Schritt, eigentlich war eine fristlose Verlängerung geplant und die Verlängerung für die hochradioaktivem Castoren dürfte bald folgen. Damit wird aus dem angeblichen „Zwischenlager“ ein Endlos-Lager!

Dies ist unverantwortlich – denn die Halle in Ahaus bietet keinerlei Sicherheit und ständiges Aufschieben löst das Problem nicht! Deswegen werden wir am 9. März in Ahaus lautstark auf die Straße gehen!

Wer Samstag keine Zeit hat, muss eigene Einwendungslisten bis zum 6. März bei der Bezirksregierung Münster abgeben.

Nationales Begleitgremium in Jülich: verantwortungsvoller Umgang mit Atommüll statt „Mitmach-Theater“

Am 19. Februar 2019, tagt das Nationale Begleitgremium in Jülich. Es soll die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Atommüll-Endlagersuche begleiten. Das Gremium besucht unter anderem auch die Hinterlassenschaften des havarierten AVR-Kugelhaufen-Reaktors. Eine echte Öffentlichkeitsbeteiligung und ernsthafte Problemlösungen im Umgang mit dem Atommüll sind aber nicht zu erwarten (siehe unten). Deswegen lieber öffentliche Demo statt öffentliches Palaver – kommt am 9. März zur Demo nach Ahaus – Castortransporte aus Jülich stoppen – Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden. „Nationales Begleitgremium in Jülich: verantwortungsvoller Umgang mit Atommüll statt „Mitmach-Theater““ weiterlesen

Brennelementefabrik Lingen: Brandschutzmängel seit 2013 bekannt

  • Brennelementefabrik heute wieder Thema im Landtag
  • AtomkraftgegnerInnen konfrontieren Umweltminister Olaf Lies in Schüttorf mit offenen Fragen und fahrlässiger Atomaufsicht

Der Brand in der Brennelementefabrik Lingen vom Dezember 2018 ist heute erneut Thema im Umweltausschuss des niedersächsischen Landtags. Dazu wurde bekannt, dass entgegen bisheriger Äußerungen ausgerechnet der Brandschutz in der Brennelementefabrik anscheinend schon seit Jahren sehr verbesserungswürdig ist. „Brennelementefabrik Lingen: Brandschutzmängel seit 2013 bekannt“ weiterlesen