Tag X rückt näher – Stadt Ahaus legt Rechtsmittel gegen Castoren aus Garching ein

Update: Die Hinweise auf baldige Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus verdichten sich. Die ersten Hinweise heute haben sich aber nicht konkretisiert. Aktuell gehen wir von einem Transport in der kommenden Woche aus. Achtet in Ahaus und Jülich auf abmontierte Schilder für die großen LKW, Polizei-Gitter oder Hundertschaften und informiert euch regelmäßig, z. B. über den Castor-Ticker.

Wie die Stadt Ahaus heute mitteilte, hat sie beim OVG Münster einen Eilantrag gegen die Castortransporte mit hochradioaktivem und hochangereichertem Atommüll aus Garching gestellt. Grund ist, dass das BASE dem Antrag der Stadt, den Sofortvollzug auszusetzen nicht stattgegeben hat. Nach Ansicht der Stadt ist es sinnlos, Castortransporte mit Sofortvollzug zu genehmigen, wenn noch nichtmal die Einlagerungsgenehmigung für den besonders brisanten Atommüll in Ahaus vorliegt. Wir unterstützten die Haltung der Stadt: Markus Söder muss für seinen Lieblings-Forschungsreaktor endlich ein sicheres Zwischenlager vor Ort bauen und den Pannenreaktor stilllegen statt dort weiter mit Atomwaffenfähigem Material hantieren zu lassen.