Eine neue Antiatom-Protestwoche steht an, die Spezial-LKW und der Verladekran stehen wieder in Jülich bereit und der Uranfrachter ‚Mikhail Dudin‘ setzt seinen Kurs auf den Hafen von Rotterdam fort. Der Uranfrachter startet in der Regel in St. Petersburg und fährt meist Rotterdam oder Dünkirchen an. Stand Montag Abend hat das Schiff die Nordspitze Dänemarks umrundet. Erwartet wird das Schiff am Mittwoch, 21.10. morgens in Rotterdam. Neben dem bisher bekannten Uranoxid oder Uranhexafluorid zur Fertigung von Brennstäben könnten auch erstmals russische Brennstäbe dabei sein, mit denen Framatome in Lingen dann sechseckige Brennelemente russischer Bauart fertig stellen will. Der Einspruch des BUND Niedersachsen und .ausgestrahlt gegen den Sofortvollzug der Genehmigung wurde vom Gericht noch nicht bearbeitet. Die Gefahren durch russische Spionage und Sabotage sind allgegenwärtig. Die Abhängigkeit von Russland bleibt, auch osteuropäische AKW dann nicht mehr von Rosatom selber beliefert werden… Wir bereiten derweil unsere Proteste in Lingen, Jülich, Ahaus vor:
Am Mittwoch, 21.10., ab 18 Uhr gibt es eine Protest-Mahnwache vor dem Werkstor der Framatome Brenneleme
nte-Fabrik Lingen, Anschrift ist ‚Am Seitenkanal 1, 49811 Lingen‘. Kommt vorbei und setzt mit uns ein deutliches Zeichen gegen Atom-Deals mit Putin! Jedes importierte Gramm Uran spült bares Geld in Russlands Kriegskasse! Beim Urantransport im August musste der LKW mit dem Uran von einer Polizeikette geschützt werden. Lasst uns also weiter diese widerwärtigen Geschäfte sichtbar machen!
Am Dienstag und Mittwoch (20. / 21.10.) gibt es Protest-Mahnwachen in Jülich und Ahaus sowie Dienstag eine Infoveranstaltung der Partei DIE LINKE in Ahaus. Alle Infos auf der Castor-Sonderseite.
