Nationales Begleitgremium in Jülich: verantwortungsvoller Umgang mit Atommüll statt „Mitmach-Theater“

Am 19. Februar 2019, tagt das Nationale Begleitgremium in Jülich. Es soll die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Atommüll-Endlagersuche begleiten. Das Gremium besucht unter anderem auch die Hinterlassenschaften des havarierten AVR-Kugelhaufen-Reaktors. Eine echte Öffentlichkeitsbeteiligung und ernsthafte Problemlösungen im Umgang mit dem Atommüll sind aber nicht zu erwarten (siehe unten). Deswegen lieber öffentliche Demo statt öffentliches Palaver – kommt am 9. März zur Demo nach Ahaus – Castortransporte aus Jülich stoppen – Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden. „Nationales Begleitgremium in Jülich: verantwortungsvoller Umgang mit Atommüll statt „Mitmach-Theater““ weiterlesen

Zwischenlager dürfen keine Endlos-Lager werden

Die Genehmigung für das Ahauser Zwischenlager läuft 2036 aus, das Ahauser Atommülllager entspreicht keinesfalls modernen Sicherheitsanforderungen, da hilft auch eine nachträgliche 10m hohe Mauer nicht – trotzdem sollen 2019 weitere Castoren aus Jülich (152 Stück) und Garching (mit atomwaffenfähigem Müll) nach Ahaus gebracht werden. Gegen diesen Irrsinn gibt es eine große, überregionale Demo am 9. März, los gehts um 12 Uhr am Ahauser Bahnhof. „Zwischenlager dürfen keine Endlos-Lager werden“ weiterlesen

bis 6. März Einwendungen erheben: Keine Verlängerung für Ahauser Atommülllager

Die Bundesgesellschaft für Zwischenlager GmbH und die Brennelementezwischenlager Ahaus GmbH als Betreiber des Ahauser Atommülllagers haben die Verlängerung für die Lagerung von schwach- und mittelaktivem Atommüll bis 2057 beantragt, die ursprüngliche Genehmigung sieht maximal eine Zwischenlagerung von 10 Jahren, also bis 2020, vor!!! Eigentlich wollte man eine unbefristete Verlängerung beantragen, 2057 ist also vermutlich nur der erste Schritt auf dem Weg vom Zwischenlager zum Endloslager. Die Genehmigungs-Unterlagen liegen bei der Bezirksregierung Münster und der Stadt Ahaus aus. Bis zum 6. März können bei der Bezirksregierung Einwendungen gegen diese verantwortungslose Atommüllpolitik eingereicht werden. Bei der Stadt Ahaus kann man Einwendungen bis zum 4. März abgeben und bis zum 27. Februar im Büro der BI-Ahaus – dann gehen alle Einwendungen gesammelt zur Bezirksregierung. Einen Vordruck für Sammeleinwendungen findet ihr bei der BI-Ahaus zum Download. „bis 6. März Einwendungen erheben: Keine Verlängerung für Ahauser Atommülllager“ weiterlesen

Alle Jahre wieder am Ahauser Atommülllager: 16.12. um 14 hr

Auch dieses Jahr findet der Dezember-Sonntagsspaziergang in Ahaus traditionell vor dem Ahauser Atommülllager (Ahaus-Ammeln) statt. Los gehts um 14 Uhr am BZA. Zu gucken gibt es den Mauer-Bau rund um die Atommüllhalle: 10 m hoch, aber ohne jeglichen Sicherheitsgewinn bei gut gezielten/ gelenkten Raketen oder Flugzeugabstürzen. Zu hören gibt es Neues von der Ahauser Bürgermeisterin, der BI und anderen Initiativen zu den geplanten Castortransporten nach Ahaus, z. B. aus Garching. Zu essen und trinken gibt es in gewohnter (bzw. verwöhnter) Manier von der VolXküche.

Kommt vorbei! Lasst uns das Jahr gemeinsam ausklingen lassen und neue Pläne schmieden! Denn Atomausstieg und möglichst sichere Atommülllagerung kann man leider nicht den Regierenden überlassen!

jetzt Mitmachen: neue Ahaus/Garching-Kampagnen

Angesichts der für Ahaus drohenden, sinnlosen Atommüllverschiebung aus Jülich und Garching ab Herbst 2019 ohne jegliche Langzeitperspektive sind nun erste Kampagnen am Start, die Schritt für Schritt ausgeweitet werden.

Die BI Ahaus lädt für jetzt Sonntag, 16.9. um 14 Uhr an den Mahner in die Ahauser Innenstadt ein, auf der Kundgebung wird die Ahauser Erklärung vorgestellt werden, eine Info- und Unterschriften-Kampagne, die im Frühjahr in eine große Demo münden soll. Mehr Infos: www.bi-ahaus.de (der Terminkalender ist auf der Homepage ganz unten). „jetzt Mitmachen: neue Ahaus/Garching-Kampagnen“ weiterlesen