Uranmunition – (Neben)Produkt der Uranindustrie

Archiv 23.03.16

Was geschieht eigentlich mit den großen Mengen an abgereichertem Uran (= depleted uranium = DU)? Der Uranmüll aus der Gronauer Urananreicherungsanlage wurde bis 2009 nach Russland exportiert und lagert dort seitdem in rostenden Fässern unter freiem Himmel. Seit 2009 wird das abgereicherte Uran zur Umwandlung in Uranoxid nach Frankreich gebracht, soll von dort bald nach Gronau zurück oder es lagert weiterhin in Gronau. „Uranmunition – (Neben)Produkt der Uranindustrie“ weiterlesen

Über 200 Organisationen unterstützten Lingen-Resolution

  • Atomstandort Lingen nicht länger tolerieren“
  • Keine Lingener Brennelemente für belgische und französische Schrott-AKW
  • Mahnwache in Lingen am Tschernobyl-Jahrestag

Inzwischen unterstützen mehr als 200 Organisationen (205) die Resolution „Atomstandort Lingen nicht länger tolerieren“, die vor zwei Wochen Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel in Hannover übermittelt worden war. Die niedersächsische Atomaufsicht soll für die sofortige Stilllegung des AKW „Emsland“ und der benachbarten Brennelementefabrik in Lingen sorgen. Beide Atomanlagen sind altersschwach und produzieren immer wieder meldepflichtige Ereignisse, zuletzt im Februar. „Über 200 Organisationen unterstützten Lingen-Resolution“ weiterlesen

Aktionstage gegen Urantransporte

Archiv 16.03.16

Am Freitag begannen die aktuellen Urantransport-Aktionstage mit Mahnwachen im
Hamburger Hafen und am Münsteraner Hauptbahnhof. Konkret soll an den
Transportstrecken von Hamburg via Bremen/Osnabrück/Münster oder via Hannover
nach Hamm, dann via Hagen/Köln/Bonn/Koblenz/Trier nach Frankreich gegen den
nächsten anstehenden Urantransport demonstriert werden. Aktuell ist die
Alarmstufe „Gelb“, weil am 17. März ein Schiff aus Namibia in Hamburg erwartet
wird, das Uranerzkonzentrat an Bord haben könnte. „Aktionstage gegen Urantransporte“ weiterlesen

Kein Gronauer Uran für Schrott-AKW

Archiv 16.03.16

Am Samstag demonstrierten in Antwerpen rund 1000 Leute gegen den Weiterbetrieb des benachbarten AKW-Komplexes Doel sowie gegen Tihange. Die Demo wurde von AtomkraftgegnerInnen aus den Niederlanden und NRW unterstützt.
Am Sonntag gab dann der deutsche Urenco-Chef Ohnemus im WDR-TV-Magazin Westpol offen zu, dass Urenco angereichertes Uran aus Gronau für die belgischen
Schrott-AKW liefere: „Das sind unsere Kunden.“ Ein Jura-Professor sagte der NRW-Landesregierung, sie müsse im Sinne eines Exportverbots aus Gronau handeln
weil Leben und Gesundheit der Bevölkerung bedroht seien.

„Kein Gronauer Uran für Schrott-AKW“ weiterlesen