Jetzt zum Gronauer Ostermarsch am 14.4. mobilisieren

Am Karfreitag, den 14.4., wollen wir wieder mit möglichst vielen Menschen in Gronau für den sofortigen Atomausstieg, Frieden, Abrüstung und gegen Urananreicherung und (Atom)Waffen demonstrieren. Der Ostermarsch beginnt um 13 Uhr am Gronauer Bahnhof und führt zur Urananreicherungsanlage.

Auf der Sonderseite findet ihr den Aufruf, Mobilisierungsmaterial, Anreise-Infos und so weiter. Wenn ihr den Aufruf unterstützen wollt und/ oder wir euch Flyer und Plakate zuschicken sollen, schickt uns eine Mail!

News aus Fukushima von K. Kobayashi

Im folgenden dokumentieren wir das diesjährige Rundschreiben von Kazuhiko Kobayashi, der uns in den vergangenen Jahren mehrfach in Münster besuchte und aus erster Hand über die Geschehnisse in Japan und den politischen Konflikt über die Atompolitik informierte. Wir solidarisieren uns mit der japanischen Anti-Atomkraft-Bewegung und danken Kazuhiko Kobayashi für sein unermüdliches Engagement und den anhaltenden Kontakt nach Deutschland. „News aus Fukushima von K. Kobayashi“ weiterlesen

Fukushima-Mahnwachen in Lingen, Gronau, Beckum und Münster

Vor sechs Jahren erreignete sich das unfassbare Tsunami-Unglück in Japan und die Reaktor-Katastrophe in Fukushima-Daichii. Das Unglück geht weiter: die Atommüllberge häufen sich, der Schaden für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft ist immens.

Mit Mahnwachen in Lingen, Gronau, Beckum und Münster, sowie vielen weiteren Orten Deutschlandweit, soll der Katastrophe gedacht und ein sofortiger Atomausstieg gefordert werden.

  • Gronau: 11.03.17 von 12-13 Uhr in der Neustraße Höhe Antoniuskirche
  • Lingen: 11.03.17 um 18 Uhr am alten Rathaus
  • Münster: 10.03.17 um 16 Uhr an der Lamberti-Kirche (Mahnwache für Frieden und Solidarität)
  • Beckum: 13.03.17 um 17:30 Uhr am Busbahnhof, anschließend Gedenk- und Protestmarsch

‚Exportverbot‘ für Atommüll könnte über 450 Castor-Exporte erlauben

Im Rahmen der Novellierung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) soll das Atomgesetz (AtG) um ein Exportverbot für Atommüll aus Forschungsreaktoren ergänzt werden. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung spricht beim AVR Jülich ständig von einem Forschungsreaktor (obwohl es keiner ist) und das Gesetz enthält gravierende Ausnahmen, die auf die Castoren des AVR Jülich und des THTR Hamm zugeschnitten sind. Damit konterkariert das Gesetz die Empfehlung der Endlagerkommission sowie den rot-grünen Koalitionsvertrag der NRW-Landesregierung, der Castor-Exporte aus Jülich ausschließt! Ebenso wird suggeriert, dass Castortransporte von Jülich nach Ahaus notwendig seien, um Castorexporte von Jülich in die USA zu verhindern! Das Bündnis gegen Castor-Exporte hat das Gesetz ausführlich analysiert: „‚Exportverbot‘ für Atommüll könnte über 450 Castor-Exporte erlauben“ weiterlesen

Exportverbot bleibt umstritten – Offenbar keine Einigung beim Krisengespräch im Bundeskanzleramt

Das Krisengespräch im  Bundeskanzleramt zum Atommüll-Export am vergangenen Donnerstag zwischen Bundesforschungsministerium, Bundesumweltministerium und Vertretern der Bundestagsfraktionen von SPD, CDU, Grünen und Linken in der Endlagerkommission hat offensichtlich kein Ergebnis hervorgebracht. Eine offizielle Mitteilung zu Gesprächsergebnissen war bislang nicht zu finden. Der Streit um die Ausweitung des Export-Verbots für Atommüll auch von Forschungsreaktoren geht offenbar weiter und führte sogar zu einer Verzögerung der Novellierung des Standort-Auswahl-Gesetzes für ein Atommüllendlager (StandAG).  „Exportverbot bleibt umstritten – Offenbar keine Einigung beim Krisengespräch im Bundeskanzleramt“ weiterlesen