Eilt: Laschet morgen, 10 Uhr, in Aachen-Brand

  • Spatenstich-Symbolik hilft nicht gegen Tihange-Risiken und Klimawandel
  • Umwelt-AktivistInnen wollen Gesprächseinladung an Laschet überreichen
  • NRW-Ministerpräsident Laschet muss handeln statt zu drohen und zu bluffen

AktivistInnen von Umwelt-Initiativen wollen morgen beim symbolischen Spatenstich zum Bau des ALEGrO-Stromkabels zwischen Deutschland und Belgien erneut eine Gesprächseinladung an NRW-Ministerpräsident Laschet  überreichen. Die AktivistInnen fordern vom Ministerpräsidenten endlich problemlösendes Handeln statt Symbolik, Schaumschlägerei und aggressiver Rhetorik. Vermittelnde Worte im Braunkohle-Streit oder konkrete Schritte für einen Export-Stopp von Uran-Brennstoff nach Belgien fehlen in Laschets Politik weiterhin. „Eilt: Laschet morgen, 10 Uhr, in Aachen-Brand“ weiterlesen

Urencos Rückzieher: doch weitere Exporte an Riss-AKW

Gesetzlicher Exportstopp jetzt unausweichlich: „NRW-Ministerpräsident Laschet und Bundesumweltministerium müssen handeln“

Erst Anfang Oktober hatte der Chef von Urenco Deutschland, Joachim Ohnemus, in Gronau gegenüber Bundestagsabgeordneten der Linken und von Bündnis 90/Die Grünen bekundet, dass Urenco in Zukunft auf Uranlieferungen von Gronau nach Belgien „intern“ verzichten wolle. Jetzt teilte der Pressesprecher von Urenco mit, dass weiterhin die belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel mit angereichertem Uran von seinen Standorten Gronau/Westfalen und Almelo/NL für die Brennelementefertigung beliefert werden. Auf Nachfrage des Umweltinstituts München und der 11 maart-beweging (Belgien) heißt es gleichlautend in den Antwortmails: „Urencos Rückzieher: doch weitere Exporte an Riss-AKW“ weiterlesen

Druck auf Uranfabriken steigt – Anhörung im Bundestags-Umweltausschuss

Die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW) und der Brennelementefabrik in Lingen (Niedersachsen) ist rechtlich
möglich. In dieser Kernaussage waren sich die meisten Juristen einig, die heute (17.10.2018) als Sachverständige an einer Bundestagsanhörung in Berlin teilgenommen haben. Schon vor der Anhörung veranstalteten Anti-Atomkraft-Initiativen eine Mahnwache in Berlin vor Paul-Löbe-Haus, in dem die Anhörung anschließend durchgeführt wurde, etwa 20 Personen beteiligten sich an der Aktion. „Druck auf Uranfabriken steigt – Anhörung im Bundestags-Umweltausschuss“ weiterlesen

Do: Demo in MS: Klima schützen! Hambi retten!

Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen für den Erhalt des Hambacher Waldes, den sofortigen Kohleausstieg und eine Politik der Klimagerechtigkeit!

  • Wann? 27. September, 17 Uhr
  • Wo? Wir starten an der Windthorststraße (gegenüber vom Hbf). Die Abschlusskundgebung findet am Historischen Rathaus statt.
  • Wer? Wir laden alle Menschen zu einem bunten und vielfältigen Protest ein. Für Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit und Nationalismus ist kein Platz!

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EILT: Räumungsanordnung für Hambacher Forst

Für Donnerstag, 13.9., den Tag der Kundgebung vor Laschets Amtssitz, hat sich nun die NRW-Bauministerin eingeschaltet und wegen „Gefahr für Leib und Leben der Baumhausbewohner“ die Räumung angeordnet. Begründung, die Baumhäuser sind nicht sicher…Verwunderlich nur, dass das dem Bauministerium erst nach 6 Jahren Baumhausbesetzung auffällt. Die Räumung soll morgen früh beginnen:

Ticker September 2018

Wer kann, macht sich bitte auf den Weg zum Hambacher Forst und zeigt euch solidarisch mit der Waldbesetzung. Es ist einfach hanebüchen, was sich die schwarz-gelbe Landesregierung alles ausdenkt, um RWE bei der Zerstörung des einzigartigen Waldes und des Klimas zu unterstützen. Nur einer schweigt mal wieder, Armin Laschet und meint, er könne sich so der Verantwortung entziehen.

Deswegen nochmal der Appell, an alle, die morgen nicht direkt zum Hambacher Forst können: Kommt um 16 Uhr vor den Amtssitz von Armin Laschet, die Staatskanzlei am Horionplatz 1 in Düsseldorf!

Wir lassen uns nicht länger verkohlen!