Nationales Begleitgremium in Jülich: verantwortungsvoller Umgang mit Atommüll statt „Mitmach-Theater“

Am 19. Februar 2019, tagt das Nationale Begleitgremium in Jülich. Es soll die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Atommüll-Endlagersuche begleiten. Das Gremium besucht unter anderem auch die Hinterlassenschaften des havarierten AVR-Kugelhaufen-Reaktors. Eine echte Öffentlichkeitsbeteiligung und ernsthafte Problemlösungen im Umgang mit dem Atommüll sind aber nicht zu erwarten (siehe unten). Deswegen lieber öffentliche Demo statt öffentliches Palaver – kommt am 9. März zur Demo nach Ahaus – Castortransporte aus Jülich stoppen – Zwischenlager dürfen keine Endloslager werden. „Nationales Begleitgremium in Jülich: verantwortungsvoller Umgang mit Atommüll statt „Mitmach-Theater““ weiterlesen

Brennelementefabrik Lingen: Brandschutzmängel seit 2013 bekannt

  • Brennelementefabrik heute wieder Thema im Landtag
  • AtomkraftgegnerInnen konfrontieren Umweltminister Olaf Lies in Schüttorf mit offenen Fragen und fahrlässiger Atomaufsicht

Der Brand in der Brennelementefabrik Lingen vom Dezember 2018 ist heute erneut Thema im Umweltausschuss des niedersächsischen Landtags. Dazu wurde bekannt, dass entgegen bisheriger Äußerungen ausgerechnet der Brandschutz in der Brennelementefabrik anscheinend schon seit Jahren sehr verbesserungswürdig ist. „Brennelementefabrik Lingen: Brandschutzmängel seit 2013 bekannt“ weiterlesen

Zwischenlager dürfen keine Endlos-Lager werden

Die Genehmigung für das Ahauser Zwischenlager läuft 2036 aus, das Ahauser Atommülllager entspreicht keinesfalls modernen Sicherheitsanforderungen, da hilft auch eine nachträgliche 10m hohe Mauer nicht – trotzdem sollen 2019 weitere Castoren aus Jülich (152 Stück) und Garching (mit atomwaffenfähigem Müll) nach Ahaus gebracht werden. Gegen diesen Irrsinn gibt es eine große, überregionale Demo am 9. März, los gehts um 12 Uhr am Ahauser Bahnhof. „Zwischenlager dürfen keine Endlos-Lager werden“ weiterlesen

bis 6. März Einwendungen erheben: Keine Verlängerung für Ahauser Atommülllager

Die Bundesgesellschaft für Zwischenlager GmbH und die Brennelementezwischenlager Ahaus GmbH als Betreiber des Ahauser Atommülllagers haben die Verlängerung für die Lagerung von schwach- und mittelaktivem Atommüll bis 2057 beantragt, die ursprüngliche Genehmigung sieht maximal eine Zwischenlagerung von 10 Jahren, also bis 2020, vor!!! Eigentlich wollte man eine unbefristete Verlängerung beantragen, 2057 ist also vermutlich nur der erste Schritt auf dem Weg vom Zwischenlager zum Endloslager. Die Genehmigungs-Unterlagen liegen bei der Bezirksregierung Münster und der Stadt Ahaus aus. Bis zum 6. März können bei der Bezirksregierung Einwendungen gegen diese verantwortungslose Atommüllpolitik eingereicht werden. Bei der Stadt Ahaus kann man Einwendungen bis zum 4. März abgeben und bis zum 27. Februar im Büro der BI-Ahaus – dann gehen alle Einwendungen gesammelt zur Bezirksregierung. Einen Vordruck für Sammeleinwendungen findet ihr bei der BI-Ahaus zum Download. „bis 6. März Einwendungen erheben: Keine Verlängerung für Ahauser Atommülllager“ weiterlesen